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„Wildes Deutschland 4“ neu auf Blu-ray Disc bei Studio Hamburg – Deutschlands schönste Naturregionen aus einem neuen Blickwinkel

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„Wildes Deutschland 4“ neu auf Blu-ray Disc bei Studio Hamburg – Deutschlands schönste Naturregionen aus einem neuen Blickwinkel

Die Naturdokumentationen von NDR Naturfilm gehören zu den besten weltweit und haben längst das Niveau von traditionellen britischen und französischen Produktionen erreicht. Mit großem Aufwand sind Spezialisten unter der Leitung von Jörn Röver weltweit unterwegs. Großprojekte wie „Wildes Russland“, „Wildes Skandinavien“ oder der Kinofilm „Serengeti“ entstanden mithilfe der erfahrenen NDR-Naturfilmer und faszinierten Millionen von Fernseh- und Kinozuschauern. Nach den extremen Bedingungen, was das Klima und die Organisation betrifft, die es in Russland oder Skandinavien zu bewältigen galt, zog man sich für „Wildes Deutschland“ in heimische Gefilde zurück. Es gab ähnliche Reihen in der ARD wie „Deutschlands wilde Tiere“ aus verschiedenen Nationalparks oder „Wilde Heimat – Deutschlands Tiere in vier Jahreszeiten“. Einige Motive der neuen Serie „Wildes Deutschland“ sind ähnlich, doch die mittlerweile verbesserte Technik mit HD-Kameras, Superzeitlupen bis 2000 Bildern pro Sekunde (Makroaufnahmen, Vögel im Flug), Zeitraffer (Schneeschmelze, Blumenblüten), Unterwasserkameras und Spezialvorrichtungen für verwacklungsfreie Luftbilder bieten viele neue spektakuläre Perspektiven und eine bisher unerreichte Schärfe und Brillanz, was die Zuschauer unmittelbar teilhaben lässt am Geschehen.

Nach Ausstrahlungen in ARD-Sendern und arte bringt Studio Hamburg Enterprises die komplette achtteilige vierte Staffel (2015/2016) mit insgesamt 360 Minuten Laufzeit auf einer Doppel-Blu-ray-Disc heraus. Fünf ARD-Sendeanstalten und arte kooperierten bei der bisher aufwändigsten Naturfilmreihe über Deutschland. Jede Folge widmet sich einer Naturregion. Die faszinierenden Bilder bieten Überraschungen und lassen staunen, welche Naturwunder es im dicht besiedelten Deutschland gibt. Nie zuvor gesehene Luft- und Unterwasseraufnahmen zeigen die Einmaligkeit und Vielfalt der porträtierten Biosphärenreservate und Nationalparks. Neben Tieren und Pflanzen werden auch die Menschen in ihrem natürlichen Lebensumfeld und mit ihren Bräuchen gezeigt. Als Bonus gibt es „Wilder Rhein“ mit den beiden Folgen „Von der Nordsee zur Lorelei“ und „Von den Burgen in die Berge“. Die einzelnen Episoden sind jeweils 45 Minuten lang: „Unbekannte Tiefen 1 – Von den Alpen zum Rhein“, „Unbekannte Tiefen 2 – Vom Harz bis zur Nordsee“, „Grenzgänger am Grünen Band“, „Das Alpenvorland“, „Die Elbe 1 – Vom Riesengebirge zur Sächsischen Schweiz“ und „Die Elbe 2 – Von Sachsen zum Wattenmeer“.

In „Unbekannte Tiefen“ geht es um Deutschlands Binnengewässer. Die Flüsse, Bäche und Seen sind ein farbenprächtiges und teilweise kaum entdecktes Refugium unserer Natur. Kaum ein Gewässer gleicht dabei dem anderen. Vom Mikrokosmos millionenfacher Kleinstorganismen geht es über exotische Fremdeinwanderer bis hin zu den Giganten der Tiefe wie Stör und Waller als größte Süßwasserfische der Erde. Die Expedition führt von den schneebedeckten Gipfeln und Gletschern der Alpen über den Königs- und Bodensee, durch die artenreiche Wutachschlucht im Schwarzwald, in die Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu den Altrheinauen. Deutschlands Unterwasserwelt ist der vielleicht geheimnisvollste Lebensraum unserer Heimat. Mit ihrer Vielfalt an Tier und Pflanzenarten und dem Zusammenspiel von Mikroorganismen ergeben sich interessante Lebensgemeinschaften. Die unbändige Kraft des Wassers beeinflusst dabei das Leben und formt immer wieder neue Landschaften. In Flüssen wie der Elbe sind die großen Wanderfische Lachs und Stör wieder heimisch und beginnen eine lange Reise zu ihren angestammten Laichplätzen, vorbei an Hindernissen wie Wehren und Staustufen, die ihren Weg einst abschnitten und die heute durch den Einsatz von Naturschützern wieder passierbar gemacht werden. Der Film verfolgt sie auf ihrer Wanderung die Elbe hinab an Hamburgs Hafen vorbei in die Nordsee, wo sich die Einzelgänger zu großen Schwärmen formieren.

Die Folge „Grenzgänger am Grünen Band“ widmet sich dem Gebiet der ehemaligen Zonengrenze während der deutschen Teilung. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf großen Rasenflächen im ehemaligen Todesstreifen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5000 Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher nicht sein kann. Vor einem Vierteljahrhundert noch teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien und Freunde. Heute leben hier Grenzgänger wie Wildkatzen, die über den Korridor vom Vogtland nach Bayern wandern können oder Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs großziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern Fische fangen. Biber waren in der DDR immer heimisch und konnten erst nach deren Ende auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen.

„Das Alpenvorland“ mit Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen beherbergt zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. In den Auwäldern der Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Aufnahmen in Superzeitlupe geben Einblick in seine erstaunlichen Jagdtechniken und besondere Anpassungsfähigkeit. Ihre kreisrunde Form der Osterseen geht auf Eisblöcke zurück, die von den Gletschern zurückblieben. Es gibt keine sichtbaren Zu- oder Abflüsse, und doch stehen die Seen unterirdisch mit anderen Gewässern in Verbindung. Hier leben Rohrweihe, Zwergdommel und Drosselrohrsänger. Das Murnauer Moos ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas. Es bildet heute ein Refugium für Tausende Tierarten, aber auch seltene Orchideen und Moorbirken wachsen hier.

Die Elbe ist nach dem Rhein Deutschlands zweitbedeutendster Strom. Sie fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich bei Cuxhaven in die Nordsee. Als 1100 Kilometer langes Band zieht sie quer durch Tschechien und Deutschland. Zwei Jahre sind die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke dem Lauf der Elbe gefolgt, haben bekannte und weniger bekannte Regionen besucht und die Tiere der einzigartigen Flusslandschaft porträtiert. Die erste Folge der aufwändigen Dokumentation porträtiert den Verlauf vom Riesengebirge zur Sächsischen Schweiz, die zweite Folge folgt der Elbe vom sächsischen Torgau bis nach Cuxhaven, wo der Fluss in die Nordsee mündet. Vor allem an der sächsischen Elbe sind die Winter bitterkalt. Füchse zeigen sich am helllichten Tag auf der Suche nach Partnern und verendeten Tieren. Das zieht auch Raben und Greifvögel an und es folgt ein Kampf ums Überleben in einer vereisten Traumlandschaft. Die Elbe in Deutschlands Osten ist noch naturbelassen und vielfältig, dass sie über eine Länge von 400 Kilometern unter besonderem Schutz steht. Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe erstreckt sich von Sachsen-Anhalt bis Schleswig-Holstein.

Zehntausende Zugvögel nutzen die Elbauen zum Überwintern oder als Rastplatz während des Durchzuges, bevor der Frühling Moorfrösche und Urzeitkrebse in die Tümpel der Auen lockt. Auf ihrem Weg vorbei an Tangermünde und dem Wendland bleibt die Elbe einer der natürlichsten Flüsse Europas mit Platz für Seeschwalben, Rothirsche und Neubürger wie Waschbären. Bei Geesthacht wird der Strom auf deutscher Seite zum ersten Mal gezähmt. Kurz hinter der Hansestadt Hamburg kommt es in den Elbmarschen des Kehdinger Landes jeden Herbst zu einem gewaltigen Schauspiel, wenn 80000 Nonnengänse die Wiesen bis in den Frühling bevölkern. Bereits in Sichtweite sind Cuxhaven und die Weiten des Wattenmeers, wo Europas wilder Strom in die Nordsee mündet.

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