Mezzo-Star Elina Garanca auf TDK DVDs
Vor kurzem wurde die wunderbare Mezzosopranistin Elina Garanca mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. TDK hat zwei hochgelobte Inszenierungen der Wiener Staatsoper mit der lettischen Sängerin im Programm.
Live von den Salzburger Festspielen 2003:
Wolfgang Amadeus Mozart La Clemenza di Tito
Vesselina Kasarova • Dorothea Röschmann • Barbara Bonney • Michael Schade • Elina Garanca
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker – Nikolaus Harnoncourt
Inszenierung von Martin Kušej
Nikolaus Harnoncourt und Martin Kušej brachten – gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern und einer wahren Traumbesetzung an Sängern – eine musikalisch wie dramatisch neue Sicht auf Mozarts späte opera seria La clemenza di Tito auf die Bühne der Salzburger Festspiele 2003. Die Protagonisten, durchweg Stars der internationalen Opernszene und ausgewiesene Barockexperten, zeichnen sich zusätzlich durch enorme darstellerische Leistungen aus: Michael Schade erkundet den Titus als einen Charakter, dessen Gnade nur seine autokratische Herrschaft bestärkt, Vesselina Kasarova zeigt sich in ihrer Paraderolle als dessen Freund Sesto, Dorothea Röschmann spielt mit vollem Einsatz die drastische Rolle der Vittela, Barbara Bonney als ihr Gegenpart Servilia zeigt sich mal wieder als glasklare Mozartsängerin und die junge Mezzosopranistin Elina Garanca wurde mit enthusiastischem Applaus für ihr Salzburg Debüt in der Rolle des Annio bedacht.
Staatsoper Wien, 2005
Jules Massenet Werther
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker • Philippe Jordan
Inszenierung von Andrei Serban
inklusive Bonusmaterial “Marcelo Álvarez und Elina Garanca beim Wiener Opernball”
Dem jungen Schweizer Dirigent Philipp Jordan stand für sein Debüt an der Wiener Staatsoper mit dieser Neuproduktion im Februar 2005 des Werther von Jules Massenet ein herausragendes Sängerteam zur Seite: Startenor Marcelo Álvarez in der Titelrolle und Elina Garanca, die bereits als aufkommender Mezzostar gefeiert wird, als Charlotte. In einer Kleinstadtsituation aus den 1950ern päsentiert Regisseur Andrei Serban die nur augenscheinlich sentimentale Liebesgeschichte nach Goethes Bildungsroman als Beziehungsstudie und Analyse sich selbst verleugnender Frauen, die zu spät erspüren, was ihr Glück bedeutet hätte. Diese Interpretation erläutern Regisseur Bühnenbildner und Sänger auch in einem Bonusprogramm, in dem zusätzlich Marcelo Álvarez und Elina Garanca bei ihrem Auftritt beim diesjährigen Wiener Opernball mit einem Zarzuela Duett zu erleben sind.
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