Ormandy dirigiert Scheherazade und Ouvertüren
Rimsky-Korsakov, Glinka, Handel, Wolf-Ferrari and R. Strauss
The Philadelphia Orchestra
Eugene Ormandy
Als Eugene Ormandy 1977 dieses eher ungewöhnliche Programm für ein Konzert mit “seinem” Philadelphia Orchestra zusammenstellte, wählte er vor allem Musik, die das “Wahrzeichen” des Orchesters betonten: die ganz besondere Klangfarbe. Der sogenannte “Ormandy Sound” galt als warm und mit vollem Klang, farbenreich, üppig und dahinschmelzend schön.
Die fast fünfzigjährige Zusammenarbeit zwischen Eugene Ormandy und dem Philadelphia Orchestra, die dessen Klangkultur bis heute prägt, ist eine der legendären Dirigent-Orchester Beziehungen des 20. Jahrhunderts. Während seiner Zeit als Chefdirigent von 1936 bis 1980, entwickelte sich der Klangkörper zu einem Spezialist für die tonmalerischen Kompositionen des spätromantischen, besonders des russischen Repertoires, das Ormandy als erster dem amerikanischen Publikum bekannt machte.
Rund um Rimsky-Korsakows wild-exotische Komposition Sheherazade, sind auf diesem Konzertmitschnitt eine Auswahl hochvirtuoser Orchesterkompositionen, vornehmlich aus dem spät-und nachromantischen Repertoire, zu hören. Bravourstücke, die durch ihre ausgefeilte Instrumentierung und durch spektakuläre musikalische Effekte das meisterhafte Spiel und die ganze Bandbreite des unnachahmlichen Klangs des Philadelphia Orchestra in Szene setzen – ein wunderbares Dokument einer großartigen Zusammenarbeit.
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