DER AUFTRAGSLOVER warnt: Flirt-Fauxpas zum Fremdschämen
Frauen zu verführen ist sein Geschäft. Denn Alex Lippi (Romain Duris) ist DER AUFTRAGSLOVER. Und der macht jetzt auch Hausbesuche und erobert auf DVD und Blu-ray die Herzen der Heimkino-Zuschauer. Als professioneller Herzensbrecher weiß Alex Lippi genau, welche Knöpfe er bei einer Frau drücken muss, um ihr die Augen und das Herz zu öffnen. Doch beim Flirten geht’s nicht nur darum, die richtigen Tricks zu kennen, sondern auch die schlimmsten No-Gos zu vermeiden. Das gilt für Männer wie für Frauen.
- Der Auftragslover – DVD
- Der Auftragslover – Blu-ray
Hier fünf typische Flirtfehler, mit denen man(n) garantiert jede Frau in die Flucht schlägt:
1. Ehe ein Mann zum Angriff übergeht, sollte er sich ganz sicher sein, die Zeichen seiner auserwählten Flirtpartnerin richtig gedeutet zu haben. Wer also glaubt, die reizende Bardame hätte es auf einen After-Work-Flirt abgesehen, nur weil sie einem den georderten „Orgasmus“ mit einem charmanten Lächeln serviert, sollte das Flirten lieber den großen Jungs überlassen.
2. Ja, Frauen stehen auf Männer, die sich zur Musik bewegen können. Es muss nicht mal der Hüftschwung von Patrick Swayze sein. Aber wenn man eine Sache vom Dirty Dancer lernen kann, dann diese: Jedem sein Tanzbereich. Die wagemutige Annahme, dass es allein durch spontanes Aneinanderreiben zu heftigen Anziehungskräften kommt, gehört in den Physikunterricht der siebten Klasse, nicht auf die Tanzfläche. Und auch der Versuch, die tanzende Frauenwelt mit einer Aerobic-Performance beeindrucken zu wollen, deren Erotikfaktor irgendwo zwischen Senioren-Aquafitness und einem Damenbart liegt, ist zum Scheitern verurteilt.
3. Flache Sprüche gehen gar nicht. Es sei denn, man ist Charly Sheen und das auserkorene Flirt-Opfer ein hoffnungsvolles Nachwuchsstarlett am Set von „Two and a Half Man“. Also bloß nicht anfangen, über die diebischen Machenschaften Ihres Vaters am Nachthimmel zu schwafeln. Frauen wollen als etwas Besonderes wahrgenommen werden und nicht mit auswendig gelernten Sprüchen belästigt werden, die auf dutzenden Internetseiten als wahre „Geheimtipps“ angepriesen werden.
4. Ein Schlückchen Alkohol, um die Zunge für den bevorstehenden Flirt zu lockern, ist sicher okay. Allerdings sollte man es auch bei dem einen Schluck belassen. Denn erstens werden platte Baggersprüche nicht lustiger, wenn sie mit einer halbverdauten Bierfahne vorgetragen werden, und zweitens ist die Chance, am Ende des Abends mit ihrer Telefonnummer nach Hause zu gehen größer, wenn man die entsprechende Frage noch formulieren kann.
5. Frauen lieben Blumen. Das gilt allerdings nicht für die angewelkte Ware aufdringlicher Rosenverkäufer. Das Geld sollte man(n) lieber für die gemeinsame Getränkerechnung aufsparen, als mit Gönnermiene das Portemonnaie zu zücken, sobald sich einer dieser Blumenheinis von der Seite anpirscht. Romantik auf Knopfdruck zieht bei den Ladys nicht. Dann lieber eine einzelne frisch gepflückte Blume auf dem Heimweg. Wer weiß, vielleicht darf man(n) die dann auch noch bei ihr ins Wasser stellen.
Doch die Männerwelt ist vor peinlichen Flirtattacken ebenfalls nicht gefeit. Denn auch Frauen treten auf dem Flirtparkett gern mal tief ins Fettnäpfchen:
1. Für Frauen gibt es kaum ein Thema, dass nicht sofort im Kreise der Mädels abgehandelt wird. Schon gar nicht, wenn es um die lieben Männer geht. Frauen, die im kichernden Rudel auftreten, müssen sich allerdings nicht wundern, wenn ihre Wirkung auf das andere Geschlecht eher verhalten ausfällt. Bei so viel geballter Weiblichkeit schrecken sogar die mutigsten Romeos zurück, statt sich mit einer spontanen Charmeattacke zum Objekt ihrer Begierde durchzukämpfen.
2. Ein Dekolleté zum Anbeißen, ein Hintern, mit dem man Paranüsse knacken könnte und auch die Schenkel können sich sehen lassen – keine Frage, weibliche Rundungen kommen bei Männern immer gut an. Trotzdem sollte frau ihre körperlichen Attribute nicht präsentieren wie einen Edelschinken auf dem Wochenmarkt. Was Klamotten angeht, ist weniger nicht unbedingt mehr. Und schon Oma wusste: Kein Mensch kauft die Kuh, wenn er die Milch umsonst haben kann.
3. Oft genügt ein Augenaufschlag und schon zieht jeder Mann edelmütig seine Brieftasche hervor, um der Absenderin des verführerischen Blicks einen Drink zu spendieren. Soweit so gut. Allerdings sollte frau ihre weiblichen Reize nicht zum Schnorren missbrauchen. Wer sich am Abend von zehn verschiedenen Männern aushalten lässt, muss sich nicht wundern, wenn Kandidat Nummer elf sein Geld lieber der hübschen Bardame als Trinkgeld über den Tresen schiebt.
4. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, sich bei einem Flirt auf den einen oder anderen Drink einladen zu lassen. So lange der Hormonrausch nicht im Alkoholrausch endet. Denn: Was am Abend noch als vermeintlich heiße Eroberung mit nach Hause geschleppt wurde, erweist sich am Morgen danach womöglich als peinlicher Fehltritt. Vom Thema „Selbstachtung“ ganz zu schweigen…
5. Männer lieben Frauen mit Ausstrahlung. Allerdings gilt das nicht unbedingt für Frauen, die vor allem eines ausstrahlen: Ich könnte heute Nacht Jeden mit nach Hause nehmen. Wahllos mit jedem x-beliebigen Kerl zu flirten, der zufällig ins eigene Blickfeld stolpert, ist nicht der Weg zum langfristigen Flirterfolg. Denn welcher Mann will schon „Jeder“ sein?
Wer sonst noch Flirt-Nachhilfe braucht, sollte sich schleunigst den AUFTRAGSLOVER ins Haus holen. Die DVD und Blu-ray gibt’s jetzt überall im Handel.
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DER AUFTRAGSLOVER warnt: Flirt-Fauxpas zum Fremdschämen wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »







Marina zu dem Thema:
Perfekt, wie immer! In allen Fällen den Nagel so 1000 %ig auf den Kopf getroffen wie es nur gehen kann. Marina
Montag, 20 Juni 2011 @ 11:10am