Der Strick um den Hals
„Der Strick um den Hals” wurde von Émile Gaboriau, dem Wegbereiter des französischen Kriminalromans, 1871 geschrieben und erschien unter dem Originaltitel La Corde au Cou zunächst in einer Zeitschrift, ehe er ein Jahr später als Roman veröffentlicht wurde. Der ehemalige Gerichtsreporter Emile Gaboriau (1832-1873) wurde durch seinen Fortsetzungsroman “Die Affäre Lerouge” (L’affaire Lerouge) bekannt. Emile Gaboriaus erster Roman „Die Affäre Lerouge“ fand gigantischer Resonanz. In dem Buch trat Lecoq erstmals auf, als berühmter Inspektor aufzusteigen. Diese Figur ist modellhaft für den genialen Detektiv, der sämtliche Rätsel dank eines unbestechlichen Verstandes über scharfsinnige Logik verfügte. Im Gegensatz zu Sherlock Holmes beruhen die Ermittlungen von Lecoq auf realistischen Fällen. Die Figur des Lecoq basierte auf der Person von Eugène François Vidocq (1775-1857), der zu Lebzeiten sowohl Räuber, als auch Polizist gewesen war..
Tiefe Nacht im Jahre 1871. Auf dem ländlichen Anwesen des Grafen Claudieuse bricht ein Feuer aus und vernichtet Schloß und Stallungen. Der Graf wird überdies durch zwei Schüsse lebensgefährlich verletzt. Die Gräfin kann den Flammen entkommen, ihre beiden Kinder werden von dem schwachsinnigen Bauernburschen Cocoleu gerettet. Dieser beschuldigt den Besitzer des Nachbargutes, Jacques von Beaucoran, Brandstifter und Täter zu sein. Auch andere Zeugen haben ihn in jener Nacht in der Nähe des Landsitzes gesehen. Er wird verhaftet und von Untersuchungsrichter Galpin verhört. Jacques verweigert jedoch jede Aussage, je deutlicher die Indizien gegen ihn sprechen. Auch seiner Verlobten, Denise von Chandore, will er nicht die Wahrheit sagen. Nur dem berühmten Anwalt Magloire will sich Jacques anvertrauen. Dieser typisch klassische Teutonen-Krimi schein ganz auf eine große Künstlerin des deutschen Films zugeschnitten zu sein: Erika Pluhar geboren am 28.02. 1939 in Wien, ist eine österreichische Schauspielerin, Sängerin und Autorin. In Personalunion. :Nach ihrem Abitur studierte Erika Pluhar am bekannten Max-Reinhardt-Seminar in Wien Schauspiel und war seit ihrem 20. Lebensjahr bis 1999 ständiges Mitglied des Wiener Burgtheaters. Sie wurde später durch Film und Fernsehen im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt. Im Jahre 1998 erklärte sich der ORF bereit, Erika Pluhar selbst ein TV- Porträit zu ihrem 6o. Geburtstag gestalten zu lassen. Es hieß Durch die Jahre. Ein Selbstporträt. Pluhar recherchierte und selektierte Beiträge aus, declamierte selbst die Wortbrücken. Und wieder war es Karl Kofler, der diese locker gesprochenen und frei erzählten Zwischentexte, allesamt im Haus der Pluhars aufgenommen. Der ORF hatte Materialien zur Verfügung gestellt. und strahlte die Sendung im Februar 1999, zu Erika Pluhars Geburtstag, aus. Anfang der siebziger Jahre fokussierte sie eher die gesangliche Karriere. Und interpretierte zunächst Schlager der 20er und 30er Jahre sowie Lieder von André Heller und Stephan Sulke. Seit Anfang der 80er Jahre singt sie eigene Texte..
Ähnliche Beiträge:
Der Strick um den Hals wurde bearbeitet von Jean Lüdeke • Permalink • Kommentar schreiben »











