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„Die große Karl Valentin & Liesl Karlstadt Edition“ bei Studio Hamburg – Drei Spielfilme, viele Kurzfilme und Bonusmaterial auf 6 DVDs

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„Die große Karl Valentin & Liesl Karlstadt Edition“ bei Studio Hamburg – Drei Spielfilme, viele Kurzfilme und Bonusmaterial auf 6 DVDs

Der eigenwillige bayerische Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent Karl Valentin (1882-1948) wird bis heute geschätzt und ist ein Vorbild für viele spätere Künstler, darunter Berthold Brecht, Samuel Becket, Loriot oder Gerhard Polt. Ein Anlass für die Veröffentlichung einer großen Valentin-Edition auf DVD ist der 125. Geburtstag von Liesl Karlstadt im Dezember 2017. Ab 1913 ist sie die kongeniale Partnerin Valentins, der bereits seit 1908 als „Münchner Volkssänger“ aufgetreten ist. Bis Anfang der 1940er Jahre werden die beiden durch zahllose Bühnenauftritte und Filme weit über ihre Münchner Heimat hinaus bekannt. Auch über 100 Jahre nach ihren ersten Auftritten werden sie noch sehr geschätzt. Diese einzigartige DVD-Edition von Studio Hamburg enthält fast das gesamte filmische Erbe dieses originellen und zeitlosen Komiker-Duos, ergänzt durch filmische Dokumentationen und weitere Extras. Das liebevoll gestaltete Begleitheft enthält seltene Fotografien aus dem Archiv. Die limitierte Sonderausgabe enthält 6 DVDs mit einer Gesamtlaufzeit von 710 Minuten und 147 Minuten Bonusmaterial.

Drei DVDs präsentieren drei große Spielfilme aus der Zeit von 1929 bis 1936. „Der Sonderling“ ist ein Stummfilm von 1929, der unter der Regie von Walter Jerven entstand. Der Sonderling Karl Valentin, der sich hier selbst spielt, arbeitet als Geselle bei Schneidermeister Kuhn. Er leidet darunter, dass die Frau seines Meisters ihm nachstellt. Sie klebt dem leidenschaftlichen Briefmarkensammler heimlich sein ersehntes Lieblingsstück ins Album. Nachdem einem Kunden die zum Kauf erforderliche Geldsumme entwendet wurde, wird Valentin irrtümlich als Dieb verhaftet. Obwohl man ihn wieder entlässt, will er Selbstmord begehen, aber mehrere Suizidversuche enden erfolglos.

Ein Nachbarschaftsstreit beherrscht „Kirschen in Nachbars Garten“ von 1935 (Regie Erich Engels) mit den Darstellern Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Reinhold Bernt, Adele Sandrock, Max Gülstorff, Albert Florath, Theo Schall, Iris Arlan und Rotraut Richter. Ein Entenei wird hier zum Streitobjekt unter Nachbarn. Das stattliche Ei ist Adele Hechts ganzer Stolz, was den Gärtner eines alten Hofrats nicht daran hindert, es in die Pfanne zu hauen. Dieses amüsante Vergnügen zeigt Karl Valentin zwischen seiner Lieblingspartnerin Liesl Karlstadt und seiner Lieblingsfeindin Adele Sandrock und ist wieder mit irrwitzigen Pointen gewürzt.

„Donner, Blitz und Sonnenschein“ von 1936 (Regie Erich Engels) hat die Hauptdarsteller Karl Valentin, Käthe Haack, Aribert Wäscher, Liesl Karlstadt, Hans Leibelt, Reinhold Bernt, Albert Florath und Ilse Petri. Der Grinzinger Bauer prellt den Schneidermeister Huckebein, indem er dem Einfältigen raffiniert ein wertvolles Grundstück abluchst. Das führt zu heilloser Verwirrung, deftigen Aktionen, Liebeshändeln und gespenstisch-komischen Tanznummern.

Die tragikomischen Kurzfilme, die auch als Valentinaden in die Kulturgeschichte eingingen, sind ebenfalls auf 3 DVDs vereint: „Im Photoatelier“ 1932 (27 Minuten), „Orchesterprobe“ 1933 (22 Minuten), „Es knallt“ 1934 (19 Minuten), „Der Theaterbesuch“ 1934 (22 Minuten), „Im Schallplattenladen“ 1934 (19 Minuten), „Der verhexte Scheinwerfer“ 1934 (13 Minuten), „So ein Theater“ 1934 (11 Minuten), „Der Firmling“ 1934 (23 Minuten), „Der Zithervirtuose“ 1934 (8 Minuten), „Beim Nervenarzt oder kalte Füße“ 1936 (21 Minuten), „Die karierte Weste“ 1936 (16 Minuten), „Beim Rechtsanwalt“ 1936 (17 Minuten), „Musik zu zweien“ 1936 (16 Minuten), „Ein verhängnisvolles Geigensolo“ 1936 (18 Minuten), „Die Erbschaft“ 1936 (21 Minuten), „Der Antennendraht“ 1937 (19 Minuten), „In der Apotheke“ 1941 (4 Minuten) und einige frühe Filme, entstanden von 1913-1929. Es sind Geschichten, wie sie das Leben so spielt, jedoch nebenbei mit einem pointierten Witz ausgestattet. Unter den zahlreichen Extras ragt die große Dokumentation von Jo Baer über Karl Valentin „Einmal im Jahr möchte ich auch lachen können“ heraus.

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