Liebe erhellt die Nacht
Die kanadische Autorin Janette Oke legt all ihre Bücher im Genre der inspirierenden Fiktion an. Zudem spielen ihre Geschichten in der Pionier-Zeit. Insgesamt hat sie mittlerweile mehr als 70 Romane veröffentlicht. Einige ihrer Werke wurden inzwischen verfilmt und sind im Rahmen der großen Janette Oke Reihe auf DVD erschienen. Dazu gehört auch der Film „Liebe erhellt die Nacht“.
Missie hat viele Abenteuer bereits erlebt und muss doch jetzt den schmerzlichen Verlust ihres Mannes in Kauf nehmen. Daher entschließt sie sich, in ihre Heimat von einst zurück zu kehren. Ihr Sohn ist natürlich mit dabei. Das hat den Vorteil, dass sie endlich wieder in der Nähe ihrer Eltern ist. Gleichzeitig hat sie sich vorgenommen, wieder als Lehrerin zu arbeiten. Ihre Welt scheint von außen betrachtet völlig in Ordnung zu sein. Doch kann sich Missie nicht vorstellen, dass sie so glücklich wie früher ist. Eines Tages jedoch trifft ein Zug ein, indem sich eine Vielzahl von Waisenkindern befindet, die aus New York kommen. Plötzlich scheint das Leben doch nicht ganz so fad zu sein, was sie auch spürt, als sie Belinda sieht. Das 14jährige Mädchen reagiert ziemlich störrisch auf alles und geht aber auch mit zu Missie, die sie bei sich aufnimmt. Diese spürt, dass das Mädchen Mut und Willen in sich vereint. Allerdings steckt in ihr auch viel Schmerz. Es ist die Frage, ob Missie sie erreichen kann und mit dazu beitragen kann, dass die Wunden heilen.
In den Hauptrollen sind Erin Cottrell und Dale Midkiff zu sehen. Sie und die weiteren Darsteller folgten den Regieanweisungen von Mark Griffiths. Verantwortlich für die Komposition der Musik war Kevin Kiner. Mitverantwortlich als Co-Producer war unter anderem Michael Landon jr.
Präsentiert wird der Film in Deutsch mit dem Tonformat Dolby Surround, während das Bildformat bei 16:9 liegt.
Der Spielfilm, der von der FSK ab sechs Jahren freigegeben wurde, hat eine Länge von etwa 84 Minuten. Produziert wurde der Film, der durch den Hänssler-Verlag veröffentlicht wurde, im Jahr 2007.
Inmitten einer schönen Landschaft erblühen zur Zeit der Pioniere neue zarte Pflanzen, die Leben lebenswert machen. Mit recht sanften Zügen vermittelt der Film, dass Wunden heilen können. Dabei lässt Missie Belinda alle Zeit der Welt, damit diese begreifen kann, dass sie jetzt eine bessere Zeit hat und dass sie eine Familie hat, die zu ihr steht. So wird die Rückkehr in die Heimat nicht nur für Missie, sondern auch für Belinda zu einem Neuanfang. Es ist einer der Filme, die manchmal auch ein wenig Hoffnung schenken können. Inwieweit die Verfilmung mit dem Buch von Janette Oke übereinstimmt kann ich nicht sagen. Doch lohnt es sich, den Film anzuschauen.
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