My Name is Earl – Die finale Season 4
Karma, Chaos, Katastrophen: Einen unterbelichteten Kleinganoven sucht die Erleuchtung heim. Doch kaum versucht er Gutes zu tun, geht alles schief. Dieses Durcheinander feiert die TV-Serie “My Name is Earl” seit drei Staffeln genüsslich mit politisch herrlich inkorrekten Gags. In den USA mehrfach ausgezeichnet (u. a. mit einem Emmy für das beste Drehbuch) schart “My Name is Earl” auch in Deutschland mehr und mehr Fans anspruchsvoller Comedy um sich. Die dürfen sich jetzt mit Staffel 4 volle neun Stunden bei den gnadenlosen guten Taten des leicht bescheuerten Earl J. Hickey vergnügen – und mit jeder Menge Bonusmaterial was fürs Zwerchfell-Karma tun. “My Name is Earl – Season 4″ erscheint am 4. Februar bei Twentieth Century Fox Home Entertainment mit allen 27 Episoden plus tollen Extras auf vier Discs.
Wer erst jetzt den schrägsten Esoteriktrip der TV-Seriengeschichte für sich entdeckt hat, darf auf Erleuchtung hoffen: Staffeln 1 bis 3 sind ebenfalls komplett und samt vielen schönen Extras noch im Handel erhältlich.
Voodoozauber, Killerbienen und infektiöse Füße
Auch in Staffel 4 enden Earls (Jason Lee, “Alvin und die Chipmunks”) Versuche, seine früheren Vergehen wieder gutzumachen, regelmäßig im Desaster. Voodoozauber, Killerbienen, infektiöse Füße und ein Tornado sind da noch verhältnismäßig kleine Katastrophen, mit denen es der chaotische Loser dabei zu tun bekommt. Viel schlimmer ist, dass er inzwischen wegen der penetranten Gutmacherei in seinem kleinkriminellen Umfeld als Spießer gilt. Kein Grund für Earl aufzuhören! Aber ob sich mit der Produktion eines lausigen Films, in dem ein Riesenoktopus das Weiße Haus angreift, wirklich das angeschlagene Karma aufpolieren lässt, dürfte fraglich sein. Geht am Ende alles gut?
Herzerfrischend respektlos und zum Brüllen komisch macht auch die vierte und letzte Staffel der “Wahnsinnskomödie” (faz.net) vor gar nichts halt. Den Irrwitz komplett machen ein letztes Mal Comedy-Schwergewicht Ethan Supplee (“Unterwegs nach Cold Mountain”) als Earls dusseliger Bruder Randy und Jamie Pressly (“Joe Dirt”) als hohle Proll-Blondine mit losem Mundwerk.
Bonusmaterial: Von wegen Schluss mit lustig!
Wenn am Ende schon nicht alles gut ist, soll’s wenigstens lustig sein, oder? Dafür sorgt eine karmamäßig gute Ausstattung mit 16 entfallenen Szenen, einem witzigen Featurette namens “Fanpost für Earl” und vielen herrlichen Szenen voller “Spaß am Set”.
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My Name is Earl – Die finale Season 4 wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »













