Alles was wir geben mussten
Der britische Schriftsteller Kazuo Ishiguro wurde einst im japanischen Nagasaki geboren und lebt mittlerweile in London. Mit einigen interessanten Büchern wie „Damals in Nagasaki“ hat sich der Schriftsteller einen Namen gemacht. In diesem Jahr ist der Roman „Alles was wir geben mussten“ als Taschenbuchausgabe erschienen.
Es beginnt alles mit einem Rückblick von Kathy auf die vergangenen Jahre, in die Zeit, bevor sie als Betreuerin gearbeitet hat. Das führt sie zurück in die Zeit der 70er und 80er Jahre. Diese Zeit, die sie so geprägt hat, verbrachte sie teilweise in einem Schulheim. Normal hätte es eine unbeschwerte Zeit sein müssen, doch dann taucht unter anderem die Frage auf, was denn beispielsweise ein Spender ist. Über all die Jahre hat Kathy versucht, diese Zeit zu vergessen. Und doch gelangt sie mit einem ihrer Spender, die sie betreut, ins Gespräch. Von ihm wird sie so ziemlich nach allen Einzelheiten aus ihrer Zeit in Hailsheim befragt, was die Erinnerung umso mehr lebendig werden lässt. Dies gilt für die Zeit auf dem Spielplatz und für viele andere Momente. Doch sah die Welt auch ein wenig anders aus. Warum hat man dort bloß von Aufsehern gesprochen. Schließlich sind sie ja unterrichtet worden, allerdings mit ganz besonderen Aufgaben.
Gerade in dieser Zeit war es auch wichtig, dass Kathy Freunde hatte. Diese hatte sie in Ruth und Tommy gefunden.
Das Buch ist im btb Verlag erschienen und hat einen Umfang von 352 Seiten.
Es ist schon faszinierend, wie sanft der Autor die Geschichte erzählt. In einer Erzählweise bringt er die verschiedenen Charaktere ins Spiel und zeigt wie wichtig es sein kann, zu wissen, dass man alles gegeben hat, was gegeben werden musste. Dann sieht man im Leben etwas weiter. Das Buch ist wohl eine Erfahrung, die etwas mehr über das Leben und seine Tiefen erfahren wollen. So lassen sich die Geschichten von einem Autor, der mehrfach ausgezeichnet wurde und Officier vom Orden the British Empire ist.
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Alles was wir geben mussten wurde bearbeitet von Marina Teuscher • Permalink • Kommentar schreiben »












