Cinema 55 ist im Schüren Verlag erschienen
Ob offensichtlich wie im Politthriller, in der Politsatire oder im Biopic, ob hintergründig wie im Horrorfilm, im Science-Fiction oder im Western, ob fiktional, dokumentarisch oder animiert – das Politische ist und war im Film schon immer allgegenwärtig. CINEMA 55: POLITIK will Film als Spiegel der Zeit untersuchen, das politisch Unkorrekte im Film ebenso wie das Korrekte aufspüren, Zensur und Propaganda thematisieren, subversive Underground-Filme und das Kino der Minoritäten betrachten, aber auch die politische Ausrichtung des Mainstream-Kino hinterfragen. Denn: Ist nicht jeder Film letztendlich politisch? Die Frage ist nicht neu, das Ziel ist es, sie neu und überraschend zu beantworten.
Neben inhaltlichen und formalen Aspekten sollen in der neuesten CINEMA-Ausgabe die politischen Rahmenbedingungen, die das Filmschaffen eines jeden Landes prägen, beleuchtet werden. Dabei soll auch die schweizerische Filmpolitik, die sich über die Jahrzehnte verändert hat und in letzter Zeit immer wieder zu hitzigen Diskussionen Anlass gab, nicht zu kurz kommen.
Und wie jedes Jahr gibt es im Kapitel Sélection CINEMA einen Überblick über das Schweizer Filmschaffen 2008/2009 mit kritischen Kommentaren.
CHRISTIAN JUNGEN:
Nebenrolle Weltverbesserer – Wie Hollywood das Starsystem neu prägt NORMA GIANNETTA, SENTA VAN DE WEETERING:
Zhang Yimou — Vom Kritiker des Systems zum Liebling der Regierung JULIA STEGMANN: Eventmovies machen Geschichte — Erinnerungspolitik im deutschen TV-Film MARCY GOLDBERG: Wir wollen keine dummen Jungen sein — Polit-Skepsis im neueren Schweizer Spielfilm ROBERT BLANCHET:
Politik mit den Mitteln der Fortsetzung – Neue amerikanische TV-Serien
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http://www.schueren-verlag.de/Cinema+55%3A+Politik_AID2648.html
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