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Die Lügen der Toten – Buch

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Die Lügen der Toten – Buch

Bekannt wurde Stephen Kelly durch sein Werk „Tote vergessen nicht“. In diesem Buch erlebt Detective Thomas Lamb seinen ersten Auftritt. Bereits dort führt die Reise zurück in das Jahr 1940. Wirklich viel Kraft hat die Bevölkerung nicht mehr – doch sie wollen sich widersetzen und ihren Willen zum Durchhalten beweisen. Ähnliches nimmt sich Detective Thomas Lämb vor. Die Zeit ist für ihn allerdings nicht einfach. Schließlich verfolgt ihn seit den Tagen des ersten Weltkrieges ein Belastungstrauma. Schon bald kann er darauf keine Rücksicht nehmen, da seine Fähigkeiten als Ermittler gefragt sind. Nun ist er in seinem zweiten Fall unterwegs.

Die Einleitung im Allgemeinen

Zitat Anfang:

„Packende Ermittlung vor eindringlicher historischer Kulisse“. Zitat Ende

England im Jahr 1941 steht im Mittelpunkt des Geschehens. Heilfroh ist Detective Thomas Lamb. Endlich lassen die Bombenangriffe der deutschen Soldaten nach. Daher zieht ein bisschen was wie Alltag in Winstead ein. Doch die erhoffte Ruhe bleibt nicht lange. Drei Tote halten den Ort in Atem. Hinterrücks wurde die beliebte Ruth Aisquith erschossen. Im Ort gibt es ferner eine Baustelle, die sich auf einem Kriegsgefangenenlager befindet. Dort kommt es zur Freilegung von einem Kinderskelett. Aufgefunden wird ferner ein Landstreicher im Wald. Bei Überprüfungen stellt sich heraus, dass es sich um einen ehemaligen Bewohner von Winstead handelt. Alle drei Morde fallen komplett unterschiedlich aus. Es dauert allerdings nicht lang, bis es zur Entwicklung von Gemeinsamkeiten zwischen den Morden kommt. Schließlich scheint es in der Geschichte von Winstead ein dunkles Geheimnis zu geben.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Es beginnt gleich mit Kapitel 1, wo die Aufmerksamkeit auf das Dörfchen Winstead fällt. Der wolkenverhangene Himmel verlieh dem Dorf einen Hauch von Verschlafenheit. Es zeichnete sich das Bild eines späten Augusthimmels ab. Zunächst steht der Garten der Tigues im Mittelpunkt. Dort befindet sich Lilly Martin und hockt im Gras in der Nähe der Gemüsebeete. Sie beobachtete Alba und Lawrence Tigues nun schon zum fünften Mal. Dies tat sie von einer Position aus, von der sie alles auf dem Anwesen gut im Blick hatte. Allerdings war nicht wirklich etwas zu verstehen, von dem was sich das Ehepaar erzählte. Doch gab es in den Nächten immerzu Auseinandersetzungen. Die Lautstärke und der Ton der Stimmen ließen erahnen, dass das Paar alles andere als glücklich war. Bei einer dieser Diskussionen hatte Lilly sogar verstanden, dass der Ehemann seiner Frau vorwarf, ihn mit einem anderen Mann zu betrügen. Vor zwei Tagen – nur einen Tag nach der von Lilly beobachteten Auseinandersetzung – verließ Alba das Dörfchen. Sie wolle zu ihrer Schwester in Chesterfield und dort bis zum Ende des Krieges bleiben. Dann begannen einige Leute nach Alba zu fragen, die sie vermissten. Denen erzählte er die Geschichte von Chesterfield. Eine Verabschiedung innerhalb des Dorfes durch Alba hat es jedoch nicht gegeben. Lilly war dies jedoch bei den Menschen nicht bekannt, die sie näher kannte. Durch die Abreise von Mrs. Tigues hatte das Familiendrama sein Ende für den Moment gefunden.

Dass die Probleme der anderen Leute sie nicht so sehr interessieren sollte, war Lilly auch klar.  Und doch gab es da dieses gewisse Maß an Schadenfreude. Es war das deutsche Wort für das Ergötzen am Misserfolg oder am Unglück anderer Leute. In der Regel waren Täter böse, wobei sie ihre Strafen verdienten. Die Tigues waren Lilly nicht unbedingt sympathisch. Sie mochte die Arroganz der beiden nicht. Für böse hielt sie das Ehepaar Tigues nicht. Während des Frühlings und des Sommers wuchs ihre Begeisterung für Kriminalgeschichen. Auch wuchs in ihr der Wunsch, den Weg einer Schriftstellerin einzuschlagen. Gerade dies war Grund genug für sie, das Ehepaar Tigues zu beobachten. Für sie stellte das Ehepaar die perfekte Kombination an Personen für Kriminalgeschichten dar.

Lilly fand Ähnlichkeiten zu einem Fall, der sich vor 30 Jahren abspielte. Beide Männer sahen in Lillys Augen nicht annähernd so aus, als wären sie Mörder. Und doch hatten die Männer immer etwas furcheinflößendes.

Mitunter war Lilly in den Nächten unterwegs, wobei es überraschend auf sie wirkte, dass die Ruhelosigkeit auch in Winstead eingezogen ist. Es geschah in den Mainächten, als sie mit diesen Spaziergängen begann. Schließlich war ihr Vater nicht da. Er befand sich aufgrund eines Befehls nunmehr am Mittelmeer. Allerdings wusste sie nichts genaueres, weshalb sie dem Krieg mit Hass gegenüberstand. Zu stark war die Sehnsucht nach ihrem Vater

Etwas später fällt der Blick auf Detective Chief Inspector Thomas Lamb. Er befand sich auf dem Beifahrersitz von einem schwarzen Wolseley. Während der Fahrt schaute er sich die Landschaft an, die sich an der Straße befand, die im Südwesten aus Winchester führte. Es gasb einen triftigen Grund für die Fahrt. So hatte er von Pfarrer Wallace die Mitteilung erhalten, dass sich in Winstead die Leiche einer Frau mit einem Rückenschuss befinden soll. Er wusste nicht, ob er seiner Tochter – auch wenn sie 19 Jahre ist – diesen Anblick zumuten sollte.

Einige Zeit später waren Lamb und seine Tochter, die den Wagen steuerte, am Zielort angekommen. Eine Stunde war es her, seit der Anruf des Pfarrers in der Station eingegangen war. Lamb wollte nicht, dass seine Tochter ihn zum Tatort begleitet. Er wies drei uniformierte Polizisten daraufhin, dass diese die Kinder vom Zaun holen sollten. Dann traf er am Tor auf weitere Beamte, die in einem dritten Wagen gefolgt waren. Nach der Vorstellung wollte Lamb wissen, ob denn noch jemand am Tatort war, bevor das Gelände abgesperrt wurde. Da trat Gemeinderat Lawrence Tigues hervor.

Mehr zum Autor

Schon früh begann bei Stephen Kelly die Begeisterung für englische Krimis. Zu den bekannten Autoren in diesem Bereich gehören Agatha Christie und Sir Arthur Canon Doyle. Etwa 30 Jahre arbeitete Stephen Kelly zunächst als Journalist. Tätig war er dabei für Zeitungen wie die Washington Post oder die Baltimore Sun. Dann fing er an, Kriminalromane zu schreiben. Zusätzlich war  er als Dozent für Journalismus tätig. Mit seiner Familie lebt er in Columbia in Maryland

Fazit

Das Buch entwickelt sich recht interessant. Dabei ist zunächst einmal der Grundgedanke gut, dass ein Inspector in den Wirren des zweiten Weltkrieges ermittelt. Die Historie hat doch stets viele Seiten zu bieten. Schaut man genauer auf die Geschichte, so wir einem vermittelt, wie die Zeiten damals gelagert waren. Recherche-Möglichkeiten wie heute gab es noch nicht. Da war die Aufklärungsarbeit um einiges schwieriger. Es ist spannend, welche Seiten sich dabei zeigen. Gleichzeitig wird deutlich, von welchen Erleichterungen die heutige Zeit gekennzeichnet ist. Dieser Vergleich der heutigen Zeit mit dem Leben in früheren Jahrzehnten ist das Lesen wert.

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