Filmbuch: Bud Spencer – Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie
Als Leistungsschwimmer war Carlo Pedersoli acht Mal Landesmeister über die 100-Meter-Freistil-Strecke und der erste Italiener, der diese Distanz in weniger als einer Minute zurücklegte. Er nahm an Europameisterschaften teil und 1952 und 1956 auch an den Olympischen Spielen von Helsinki und Melbourne. Doch wirklich berühmt wurde dieser Sportsmann durch seine Hammerfaust, denn Carlo Pedersoli ist der Mann, der auf der Leinwand Bud Spencer war.
Nach seiner aktiven Sportlerzeit studierte er Jura und promovierte zum Doktor der Rechtswissenschaft. Danach leitete er eine Textilfabrik. In den 1950er Jahren begann Spencers Arbeit beim Film, zunächst nur als Stuntman. Als solcher gab er 1951 in „Quo Vadis?” sein Filmdebüt.
Der endgültige Durchbruch gelang Spencer 1968 mit dem Italo-Western „Vier für ein Ave Maria” und seinem Filmpartner Terence Hill, mit dem er insgesamt 18 Filme gedreht hat, darunter die Hau-Drau-Klassiker „Vier Fäuste für ein Halleluja“, „Zwei wie Pech und Schwefel“ und „Zwei Missionare. Doch auch ohne Terence Hill war Spencer sehr erfolgreich. Über 20 Filme drehte er ohne ihn, darunter die „Plattfuß“-Reihe.
Mit 81 Jahren hat der Mann, den sie Mücke nannten, nun seine Autobiografie, „Mein Leben, meine Filme“ so der Titel (Verlag Schwarz kopf & Schwarzkopf, Berlin), geschrieben, in der er einen sehr persönlichen und humorvollen Rückblick, mit vielen Anekdoten, auf sein Leben gibt. Außerdem gibt es viele Bilder aus dem Leben des Stars zu sehen, die ihn von einer ganz privaten Seite zeigen.
Fazit: Diese Autobiografie ist nicht nur für Bud-Spencer-Liebhaber sehr interessant.
Übrigens: Das Buch wurde von Bud Spencer selbst mit verfasst. Bud Spencer hat es zusammen mit Lorenzo De Luca und David De Filippi verfasst. Übersetzt ins deutsche hat das ganze Buch Leo Schmidt
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