Filmkunst – Studien an den Grenzen der Künste und Medien
Heute bestimmt ein vielfältiges Bild die Kunst, zu der der Film ebenfalls dazu gehört. Hier wird Kunst in Form von bewegten Bildern geäußert. Mittels eines Projektors werden in dunkler Umgebung Bild an einer Wand wiedergegeben. Dabei sind natürlich inzwischen farbige Bilder zu sehen, die durch die Vertonung und musikalische Untermalung gestützt werden. Demzufolge gehört der Film ebenso zur Filmwissenschaft wie zur Filmtheorie. Entwickelt hat sich der Film seit den Anfängen in künstlerischer, kultureller und technischer Hinsicht.
In dem nun vorliegenden Buch Filmkunst – Studien an den Grenzen der Künste und Medien wird der Film nunmehr aufgrund seiner verschiedenen Facetten beobachtet. Es handelt sich dabei um folgende Punkte:
Film und Malerei
Film und Fotografie
Film und Fernsehen
Film und Videokunst
Film und Tanz
Film und Bild
Ein der beeindruckenden Aspekte ist dabei der Film in der Kunstwissenschaft. Gleichzeitig wird dabei betrachtet, wie sich die Vergangenheit des Kinos auf die Gegenwart der Kunst auswirkt.
Von Bedeutung sind hier ebenso die Künstler(biografie) und der Film. Betrachtet werden dabei unter anderem Filme betrachtet, die sich mit dem Leben von Malern beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Ikonografie und die Dramaturgie. Einer der bedeutenden Maler ist in diesem Fall Pablo Picasso. Interessant wirkt außerdem die Schilderung über die Seele einer Stadt.
Welch enges Zusammenspiel Bilder und der Film haben können, wird in einem der folgenden Kapitel deutlich. Schließlich gelingen doch immer wieder einzigartige Bildkompositionen in den verschiedensten Filmen, die durch ihre Hochwertigkeit beeindrucken.
Medialitäten und Kunstschaffen im Film runden das Bild der Studien ab. Im Anschluss daran wird ein Überblick über die Autoren gewährt, die zum Gelingen des Buches mit beigetragen haben.
Als Herausgeber für dieses Buch waren Henry Keazor, Fabienne Liptay und Susanne Marschall verantwortlich. Erschienen ist das Buch in der Schüren Verlag GmbH. Dabei war für die Umschlag Wolfgang Diemer zuständig. Verwendet wurden dabei Screenshots , die aus dem Film „Akira Kurosawa’s Dreams“ stammen.
Für mich stellt sich einmal mehr nach der Lektüre dieses Buches die Frage: Ist es wirklich komplett möglich, die Facetten eines einzigen Filmes komplett zu erfassen? So leicht wird das meines Erachtens nicht möglich sein, blickt man nur allein auf dieses Buch. Detailliert wird in den einzelnen Bereichen das Zusammenspiel der einzelnen Medien geschildert. Geschickt wird dies mit zahlreichen Fußnoten verknüpft, damit für jeden genug Hintergrundmaterial vorhanden ist, das die Thesen verdeutlicht. Für mich war die Lektüre des Buches ein schönes Erlebnis. Noch dazu sind eine Vielzahl verschiedenster Bilder mit unterschiedlichsten Perspektiven aus dem letzten Jahrhundert im Buch zu finden.
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Filmkunst – Studien an den Grenzen der Künste und Medien wurde bearbeitet von Marina Teuscher • Permalink • Kommentar schreiben »












