Gegenkörper – Körper als Symbolsysteme des Guten und Bösen
Im Jahr 1977 hatte ein Kinofilm Premiere, der das Genre Sciene Fiction wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt hat: Es war der Film „Krieg der Sterne“, der den Auftakt zu sechs spannenden Film darstellen sollte. Wie in vielen Filmen kämpfen auch hier das Gute gegen das Böse gegeneinander. Genau deshalb stehen die Filme vom „Krieg der Sterne“ im Mittelpunkt der Betrachtung „Gegenkörper“, die inzwischen veröffentlicht wurde. Es handelt sich hier um den Band 16 der Reihe Filme und Theologie.
Nach einer ersten einleitenden Betrachtung nimmt der Autor Stellung zu dem besonderen Phänomen vom Krieg der Sterne. Dann geht es konkreter um die Verkörperung des Guten und des Bösen. Hierbei spielen die religiöse Tradition und die Bildsprache eine große Rolle. Betrachtet werden beispielsweise die Erzengel sowie auch der kindliche und der jugendliche Körper. Anschließend folgt konkret die Betrachtung von der Verkörperung des Bösen, wobei auch der Teufel ins Spiel kommt.
Im nun folgenden Kapitel wird nun die Verbindung vom Guten und Bösen zu den Filmen von Star Wars hergestellt. Und dabei steht wiederum die Macht im Vordergrund, die in den Filmen oft genutzt wird. Dabei reicht schon ein Blick auf den ersten und doch eigentlich vierten Film der Star Wars-Spielfilmreihe. Schließlich lehrt Obi-Wan Luke in diesem Teil den Umgang mit dem Lichtschwert. Betrachtet werden natürlich auch die Jedi-Ritter, die in den Filmen ja nun einmal für das Gute stehen. Sie können dabei nun einmal auch als eine Art Friedenswächter verstanden werden. Die Betrachtung des Bösen in den Filmen darf nicht fehlen. Darunter werden die Sith und das Imperium verstanden. Das diese so einiges an bösen Eigenschaften besitzen, ist nur allzu deutlich geworden.
Nun werden im Gesamtbild das Böse sowie das Gute und ihre Verkörperung in den Filmen vom Krieg der Sterne betrachtet. Jeweils zwei Charaktere verleihen den Filmen ihr besonderes Gesicht. Ganz speziell werden diese vier Charaktere nun analysiert.
Erschienen ist die Schrift in der Reihe der internationalen Forschungsgruppe „Film und Theologie“ und der Katholischen Akademie Schwerte. Es handelt sich hier um Band 16 dieser Reihe.
Verantwortlich für die Herausgabe waren unter anderem Peter Hasenberg von der deutschen Bischofskonferenz in Bonn sowie Gerhard Larcher von der Universität Graz. Erschienen ist das Buch zudem im Schüren Verlag.
Also ich fand das Buch ganz faszinierend geschrieben. Schließlich geht es dabei um den Krieg der Sterne, den ersten Kinofilm, den ich mehrmals im Kino (neunmal) gesehen habe. Da ist so eine Analyse über den Film mal etwas ganz Besonderes und lohnt sich wirklich. Schließlich werden mit den Fußnoten noch mehr Informationen an die Fans dieser Reihe vermittelt. Damit schenkt Christian Feichtinger den Fans eine ganz nette Betrachtung der anderen Art.
Ähnliche Beiträge:
Deutschlandpremiere von H.P. Lovecrafts SAAT DES BÖSEN beim Filmfest Oldenburg
Sarah Dellmann – Widerspenstige Körper
Die neue Dimension des Bösen! RESIDENT EVIL: AFTERLIFE 3D (Kinostart 16. September)
ARTHUR UND DIE MINIMOYS 2 – DIE RÜCKKEHR DES BÖSEN M.
Audiovisuelle Metaphern. Zur Körper- und Affektästhetik in Film und Fernsehen
Gegenkörper – Körper als Symbolsysteme des Guten und Bösen wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »













