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Halle Berry von Daniel O’Brien

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Halle Berry von Daniel O’Brien

halle berry 150x150 Halle Berry von Daniel OBrien Kein Zweifel – diese aparte und sympathische Frau schreibt zu Lebzeiten schon Filmgeschichte: Als die 42jährige Aktrice 2001 für das exquisite Drama „Monster’s Ball“ als erste afroamerikanische Schauspielerin den Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ erhielt. Den endgültigen internationalen Durchbruch schaffte sie 2002 in „James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“, als sie in Anlehnung an die berühmte Szene mit dem ersten Bond-Girl Ursula Andress im Bikini aus dem Meer stieg.

Dabei hat Halle Berry auch vorher schon oft vor der Kamera gestanden. In zahlreichen TV-Produktionen und Kinofilmen wie Spike Lees „Jungle Fever“, „Last Boy Scout“, „Boomerang“, The Flintstones – Familie Feuerstein“, den Mainstreamern „X-Men“ und „Password Swordfish“ hat sie bewiesen, dass sie mehr zu bieten hat als ein schönes Gesicht.Und dass sie auch mit Kritik umgehen kann, hat die Schauspielerin gezeigt, als sie – wie nur ganz wenige ihrer Kollegen – für „Catwoman“ den Antipreis Goldene Himbeere persönlich entgegennahm. Berry sorgte für eine Überraschung, als sie diesen Anti-Preis auf der Verleihung tatsächlich persönlich entgegennahm: „Man muss eben auch mit Kritik leben.“ Damit ist sie neben beispielsweise Paul Verhoeven für Showgirls eine der wenigen Personen, die auch Wert auf die persönliche Annahme dieses „Preises“ legten. 2007 wurde Halle Berry für ihre schauspielerischen Leistungen mit Stern Nr. 2333 auf dem Walk of Fame geehrt. Außerdem erhielt sie am 3. April 2007 den Stern Nummer 2333 auf dem Hollywood Walk of Fame für ihre Leinwandpräsenz.  Im selben Jahr wurde sie mit einer Gagenforderung von geschätzten 10 Millionen US-Dollar pro Film auf Platz zehn der bestbezahlten Hollywood-Aktricen ernannt. 2002 wurde sie von der Zeitschrift Maxim zum “Woman of the Year” ausgezeichnet

Als Halle Berry 1989 während der Dreharbeiten zur TV-Serie Living Dolls bewusstlos wurde, wurde bei ihr Diabetes mellitus Typ 1 diagnostiziert. Ehrenamtlich engagiert sich Halle Berry seitdem in der Juvenile Diabetes Association. Im Jahre 1991 war sie mit dem bekannten Indie-Regisseur Spike Lee zusammen. Halle Berry war von 1992 bis 1996 mit dem Baseballspieler David Justice und in zweiter Ehe von 2001 bis 2005 mit dem R&B-Sänger Eric Benet verheiratet. Am 16. März 2008 wurde Berry Mutter einer Tochter namens Nahla Ariela Aubry. Vater des Kindes ist ihr Lebensgefährte Gabriel Aubry, mit dem sie seit Mitte Mai 2008 auch offiziell verlobt ist. Aubry hat ihr den Verlobungsring seiner Großmutter geschenkt. Das Datum der Hochzeit ist noch nicht bekannt.

Halle Berry von Daniel O’Brien
2008, 160 Seiten, 50 Schwarz-Weiss-Abbildungen,
Schwarzkopf & Scharzkopf, 14.90 Euro

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