Heath Ledger – Eine Hommage in Fotografien
“I’m not good at future planning. I don’t plan at all. I don’t know what I’m doing tomorrow. I don’t have a day planner and I don’t have a diary. I completely live in the now, not in the past, not in the future.” Heath Ledger
Im New Yorker In-Viertel Soho, in der Broome Street gleich östlich vom Broadway drängelten sich am 22.01.2008 Paparazzi und Hunderte Schaulustige: Um kurz nach 18 Uhr verließ Heath Ledger, 28, der Schwarm so vieler Mädchen – und Jungen – sein Haus: in einem schwarzen Leichensack, auf einer Rollbahre festgeschnallt, die zwei Beamte des Gerichtsmediziners übers Trottoir schoben. Das war drei Stunden, nachdem die Haushälterin Ledger gefunden hatte, nackt und leblos vor seinem Bett.
Heath Ledger starb an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente. Das ist das Ergebnis des Autopsie-Berichts, das ein Gerichtsmediziner in New York bekannt gab. Zu den sechs Medikamenten, die im Körper des Schauspielers nachgewiesen wurden, zählen starke Schmerzmittel, Schlaftabletten sowie Medikamente gegen Angstattacken, hieß es. In der Kombination seien sie tödlich gewesen.
Heath Ledger war ein unangepasster Hollywood-Querulant, der in den unterschiedlichsten Rollen glänzte. In Roland Emmerichs Nationalepos „The Patriot“ war er der kraftvolle Jungsporn, mit der Mittelalterklamotte „Ritter aus Leidenschaft“ wurde er durch sein smartes und erotisches Auftreten zum Mädchenschwarm. Als verkappter Schwuler, zerrissen zwischen seiner wahren Liebe zu einem Mann und einer Vernunftehe, wurde er in Ang Lees Schwulen-Western-Drama „Brokeback Mountain“ weltberühmt, und in „The Dark Night“ schlüpfte er in die Fußstapfen von Jack Nicholson und schockiert und fasziniert mit einen grandiosen Joker, der quasi als sein Vermächtnis gilt und ihm posthum den Oscar 2009 für die beste Nebenrolle einbrachte.
Mit dem Bildband „Heath Ledger – Eine Hommage in Fotografien“ (Hardcover im Großformat 22 x 25 cm) wird dem viel zu früh verstorbenen Schauspieltalent ein würdiges Denkmal gesetzt. Das Buch versammelt auf 200 Seiten Filmstills und private Fotografien der kurzen aber aufregenden Karriere des Australiers. Unter den ca. 200 Abbildungen sind auch einige der wahrscheinlich letzten Aufnahmen, die jemals von Heath Ledger bei seiner Arbeit gemacht wurden. Sie zeigen ihn wenige Tage vor seinem Tod bei den Dreharbeiten zu seinem allerletzten Film “The Imaginarium of Doctor Parnassus”, der erst in diesem Jahr ins Kino kommen soll.
Fazit: Für Fans unverzichtbar!
Heath Ledger – Eine Hommage in Fotografien
von Hilary Gayner und Manfred Hobsch
Schwarzkopf & Schwarzkopf
Ähnliche Beiträge:
Heath Ledger – Eine Hommage in Fotografien wurde bearbeitet von Bernd Hellweg • Permalink • Kommentar schreiben »













