Spider-Man & Friends
Warum zappelt Wolverine sichtlich erbost im Netz von Spider-Man? Und was hat das goldene Kind damit zu tun? In „Spider-Man & Friends“ geht es gleich von Anfang an zur Sache und wer bei der Erwähnung eines goldenen Kinds gleich mit Schrecken an Eddie Murphy denkt, kann sich wieder beruhigt zurücklehnen: Zwar gibt es ein Wiedersehen mit zahlreichen alten Bekannten, doch ein verkappter Komiker befindet sich nicht darunter. Stattdessen reichen sich der Eiserne und Hulk die Klinke in die Hand. Und da es ohne Bösewichte nur halb so spannend wäre, gesellen sich auch noch Doktor Doom und Titannus als Boss der Bösewichte zu dem illustren Reigen. Auf 228 Seiten entspinnt Kirkman eine erfrischend abwechslungsreiche Story, die nahezu vollkommen frei von den üblichen „Clash of the Titans“-Klischees ist. Für die entsprechende Bebilderung sorgt Scott Kolins, der mit kantigen und energischen Motiven seinen Teil dazu beiträgt, Fanherzen höher schlagen zu lassen. Für ein paar zusätzliche Schläge sorgt die Tatsache, dass auch die Cover der Originalhefte dabei sind, die durch Detailreichtum und augenzwinkernde Gags überzeugen.
Fazit: Wie es sich für ein zünftiges Aufeinandertreffen der Superhelden gehört, platzt „Spider-Man & Friends“ förmlich aus den Kästchen vor Action und sporadischen Humoreinlagen. Für Fans ist die „Marvel Monster Edition“ deshalb auf jeden Fall eine lohnenswerte Anschaffung.
Ähnliche Beiträge:
Spider-Man & Friends wurde bearbeitet von Tino Hahn • Permalink • Kommentar schreiben »













