Überblick: KINO CH / CINÉMA CH
Mit seinen rund 20 Beiträgen ist KINO CH. REZEPTION, ÄSTHETIK, GESCHICHTE zugleich Panorama und Bilanz der aktuellen filmwissenschaftlichen Forschung über das einheimische Kino. Schweizer Filme aus Vergangenheit und Gegenwart werden in narrativer und ästhetischer Hinsicht untersucht und sowohl in Produktions- als auch Rezeptionskontexte gestellt.
Die Bandbreite reicht von den Spielfilmen eines Alain Tanner, Thomas Imbach oder Lionel Baier und Dokumentarfilmen wie „Katzenball“, „Nicolas Bouvier“ oder „22 Hospital Street“ über den politischen Film und das Tanzvideo bis hin zum Auftrags-, Lehr- und Experimentalfilm (Fischli/Weiss). Dabei wird nicht nur danach gefragt, welchen Beitrag der Schweizer Film im internationalen Diskurs leistet, sondern auch danach, inwieweit internationale Diskurse diesen geprägt haben. So gelingt es den Autorinnen und Autoren, auf der Grundlage unveröffentlichter Quellen (Interviews, Umfragen, Fachpresse, Archive), durch Publikumsbefragungen und mittels historiografischer Ansätze das Terrain des Schweizer Filmschaffens neu zu erkunden…
Alain Boillat, Philipp Brunner, Barbara Flückiger: Kino CH / Cinéma CH – Rezeption, Ästhetik, Geschichte / Réception, esthétique, histoire, Marburg (Schüren Verlag), 2008, 320 S., Pb., ISBN: 978-3-89473-634-8, 24,90 € / 47,50 sFr
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