Wechselspiel: KONTAKTE, KONVERGENZEN, KONKURRENZEN. FILM UND LITERATUR IN FRANKREICH NACH 1945
Der Film hat in Frankreich – wohl stärker als in anderen Ländern – von Anfang an die Literatur herausgefordert. Die beiden Medien waren bzw. sind sich gegenseitige Inspiration und stehen gleichzeitig in ständiger Konkurrenz um die mediale Hegemonie der (Re-)Präsentation und Interpretation von Welt. Dabei ist die französische Kultur nicht nur von den Wechselspielen zwischen Literatur und Film geprägt, sondern auch von den spannungsreichen intermedialen Bezügen von Kino und Fernsehen zu anderen Kunstformen wie dem Theater und der Bildenden Kunst. Der Band unternimmt eine Bestandsaufnahme dieser Verhältnisse seit 1945, die auch kulturhistorische und soziologische Aspekte berücksichtigt. Es geht dabei um mediale Hegemonien in Frankreich und den Ländern der Frankophonie ebenso wie um die gegenseitige Bereicherung der Künste untereinander.
Beiträge von: Kathrin Ackermann, Franz-Josef Albersmeier, Johanna Borek, Marijana Ersti_, Carla Gago, Kirsten von Hagen, Petra Metz, Dirk Naguschewski, Viola Prüschenk, Volker Roloff, Susanne Schlünder, Sabine Schrader, Marcus Stiglegger, Christian von Tschilschke und Birgit Wagner.
Dirk Naguschewski, Sabine Schrader: Kontakte, Konvergenzen, Konkurrenzen. Film und Literatur in Frankreich nach 1945, Marburg (Schüren Verlag), 2008, 234 S., Pb., ISBN: 978-3-89473-635-5, 24,90 € / 47,50 sFr (UVP)
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