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DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv Kategorie 'Abenteuer'

Der letzte Tempelritter von Walt Disney Home Entertainment

tempelritter 150x212 Der letzte Tempelritter von Walt Disney Home EntertainmentTiefstes Mittelalter herrscht im Europa des 14.ten Jahrhunderts. Die schwarze Pest wütet und rafft Abertausende dahin. Um im religiösen Wahn Schuldige dafür zu verantworten, beginnt die Hexenjagd im wahrsten Sinne des Wortes. Sie werden verfolgtm gefoltert und vorzugsweise auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Nach langen Kreuzzügen kehren die tapferen Tempelritter Behmen (Nicolas Cage) und sein treuer Begleiter Felson (Ron Perlman) völlig entkräftet und entnervt zurück. Deshalb nehmen sie nur ungern einen letzten gefahrvollen Auftrag an. Sie sollen auf Geheiß des todgeweihten Kardinals D’ Ambroise (Christopher Lee) ein junges Mädchen (Claire Foy), das als Hexe für den schwarzen Tod verantwortlich gemacht wird, in ein einsames, fernes Kloster sicher geleiten. Dort wartet ein okkultes Ritual auf sie, das ihre angeblich böse Macht brechen und die furchtbare Seuche beenden soll. Viel Geld korrumpiert noch mehr: A-Klasse- Schauspieler Nicolas Cage (“Wild at Heart) verdient schon gigantisch und verrät trotzdem durch seine jüngsten Rollen das eigene Potential. Sammelte er doch in den letzten zwei Jahren nicht gerade interpretatorische Lorbeeren, was seine längst bewiesenen Qualitäten betrifft.

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The Fall

the fall 150x214 The FallIn den 1910er Jahren begegnen sich in einem Krankenhaus die 5jährige Alexandria und Stuntman Roy, der Selbstmord begehen will. Der junge Mann erzählt dem kleinen Mädchen Geschichten aus fernen Ländern, die sich immer wieder mit dem Alltag im Krankenhaus vermischen. Fantasievoller Augenschmaus.

Selten kommt es heutzutage noch vor, dass das Medium Film in all seiner Fantastik, seiner visuellen Allmacht und seiner ganzen epischen Dimension genutzt wird. Dass der indische Werbe- und Spielfilmregisseur Tarsem Singh („The Cell“) sämtliche Vorzüge wieder ausdrucksstark zum Einsatz bringt, mag teilweise auch durch seine Handlung begründet zu sein. Diese spielt nämlich in den fantastischen 1910er Jahren, als das Kino zu seiner ersten Blütezeit kam und man für die Leinwand die ungewöhnlichsten Einfälle, die waghalsigsten Stunts und abenteuerlichsten Geschichten ersonn. Einige dieser stummen Vorbilder gibt es schließlich auch in „The Fall“ zu bestaunen, der darüber hinaus auch die ganze Opulenz seiner weltweiten Locations und die atemberaubende visuelle Kraft eines begnadeten optischen Konzepts für sich zu nutzen versteht.

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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde 3D

reise zum mittelpunkt der erde 150x214 Die Reise zum Mittelpunkt der Erde 3DEs ist ja löblich, dass man auch in Hollywood die alten Klassiker nicht in Vergessenheit geraten lässt. Nun hat man sich also abermals dem 1864 erschienenen Jules-Verne-Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ angenommen und diesen für die heutige Teenie-Generation aufgearbeitet. Dabei folgt der Film nicht den Vorkommnissen der Vorlage, sondern wurde in die heutige Zeit verlagert. Die beiden Helden, der Wissenschaftler Trevor (Brendan Fraser) und sein Neffe Sean (Josh Hutcherson), entdecken dabei die Aufzeichnungen von Trevors Bruder und Seans Vater Max, der vor zehn Jahren von einer Expedition nach Island nicht mehr zurückgekehrt ist. Die Aufzeichnungen sind als Randnotizen in Vernes gleichnamigem Buch notiert, dessen fantastischen Beschreibungen der Vulkanologe Max offensichtlich Glauben schenkte. Gemeinsam mit der isländischen Bergführerin Hannah (Anita Briem) begeben sich die beiden Männer eher unfreiwillig auf die Spuren des verschollenen Max und erleben dabei unter der Erde die unglaublichsten Abenteuer.

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African Adventure 3D – Safari im Okavango

Mit der 3-D-Technik rückt ein Filmteam wilden Elefanten und Löwen dichter auf den Pelz, als es Zoo-Sendungen wie „Tiger, Löwe & Co.“ jemals könnten.

Das Okavango-Delta im Süden Afrikas ist eine sich über 20.000 Quadratkilometer erstreckende Oase inmitten der Kalahari-Wüste. Die Artenvielfalt vor Ort sucht ihresgleichen und sollte mit allen Mitteln erhalten werden.

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Das Vermächtnis des geheimen Buches

Sequels sind stets mit Vorsicht zu genießen, sind sie doch oftmals bloße Aufwärmungen der bereits abgestandenen Filmbrühen. So auch hier, aber der Vorgänger, „Das Vermächtnis der Tempelritter“ kassierte einmal eben mondial runde $350 Millionen ein. Da fiel die Entscheidung für einen Nachfolger natürlich nicht allzu schwer…

Keine Frage, Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer („Fluch der Karibik“) ist ein absoluter Profi, wenn es darum geht sein Publikum effektiv zu befrieden. Und so auch hier. Sein komödiantisch verbrämtes Actionfeuerwerk ist mit witzigen Dialogen und dramaturgischem Tempo gespickter als ein Schweinebraten. Aber reicht das? Nicolas Cage als macht als postmoderner “Indiana Jones”-Verschnitt wieder Hatz auf verborgene Schätze, und diesmal scheint alles noch vertrackter zu sein. Da gibt es wilde Jagden durch den Buckingham Palace und die Straßen Londons, Lincoln wird gemeuchelt, der andere entführt, geheimnisvolle Artefakte werden entdeckt, bei denen selbst Indiana Jones das Papyrus-Handtuch werfen würde. US-Geschichte einmal anders und sehr rasant in Szene gesetzt. Aber aufgereiht, ohne Tempolimit, daß es einem den Atem verschlägt. Ein bewährtes Rezeptionsrezept, das wieder heilen und funktionieren wird. Die beiden Infotainment-Epen wecken zweifelsohne das Interesse für amerikanische Geschichte, füllen historische Schauplätze mit neuem Leben und bereichern den Bürger obendrein mit patriotischem Stolz, ein faszinierendes Erbe zu besitzen. Darüber hinaus wird hier der kaschierte amerikanische Nationalsport, nämlich die Ahnenforschung, auf den Siedepunkt getrieben. Glücklicherweise mit leicht ironischen Untertönen. Ist doch die USA alles andere als eine homogene und geschichtsträchtige Nation, die auf 1000 Fahre Historie zurückblicken kann. Gerade das Suchen und Finden der nationalen Gründungsmythen hilft dann dabei, das ohnehin angeschlagene politische Selbstwertgefühl ein wenig zu definieren und zu eruieren.

Die tollkühnen und tollpatschig  kühnen Höhenflüge des Drehbuchs schaden daher dem Kracher überhaupt nicht, sondern erhöhen kurzweiliges Kinovergnügen. Hier wird mit allen tricktechnischen Mittel geklotzt, und freut sich als Zuschauer mit, wenn Ben in einem uralten Stück Holz wieder ein verkompliziertes Rätsel entdeckt, dessen Lösung sehr logisch erscheint. Darin bestehen die hohen Weihen des Abenteuergenres: den Betrachter ebenfalls auf einem dünnen Drahtseil schwanken zu lassen, ohne sich und ihn abstürzen zu lassen. Ernsthaft und intensiv wird es hier in kurzen seligen Momenten: Wenn Patrick (Jon Voight) und seine Ex-Frau (Helen Mirren) sich wieder ein wenig nahe kommen. Da sieht man gerne zwei erfahrene und grandiose Mimen in zu kleinen Rollen dabei sprachlos zu, weil sie mit wenigen Worten und karger Mimik mehr Bedeutung und Charaktertiefe verströmen als die übrige Crew zusammen. Eben ein Popcorn-Movie mit viel Routine und wenig Profil.

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Die rote Zora

die rote zora.thumbnail Die rote Zora

Eine rothaarige Rotznase mit Staraufgebot. Das Filmabenteuer nach dem Buch von Kurt Kläber wurde schon 1979 als 13-teilige TV-Serie in deutsch-schweizerisch-jugoslawischer Koproduktion ausgestrahlt. Es ist die rührige Story von Waisenkindern aus dem kroatischen Küstenstädt-chen Senj. Hier schlagen sie sich unter der roten Zora (Linn Reusse ) durch, von allen mies behandelt. Die wiederum revanchieren sich mit Streichen. Um zu überleben, wird das muntere Trüppchen kriminell, doch unter sich gelten feste Regeln: Solidarität ist angesagt, so zum Fischer Gorian (Mario Adorf), dem sie helfen, sich gegen die Fischfang-Flotten zu wehren. So fokussiert das kurzweilige Filmvergnügen Themen wie Loyalität, Freundschaft und Vertrauen. Derwisch Zora ist übrigens verantwortlich, daß sich unzählige Mädchen nach dem Film die Haare rot färbten. Mario Adorf indes indes störte das nicht:„Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, mit den Kindern zu arbeiten, weil es einen selbst jung hält.“

Weniger spaßig sah es aber der Literatur-Lieferer Held: Als “Berufsrevolutionär für die Gerechtigkeit” bezeichnete er sich einstens selbst: Das Filmthema ist natürlich auch heute nicht weniger aktuell. Nur wirkt die Geschichte heute noch ein wenig unwirklicher. Denn die Flotten dieser Welt waren real wesentlich erfolgreicher als ihr filmisches Vorbild.
Und auch von mächtigen überfischten Thunfischschwärmen können die Seeleute heute nur noch träumen.

Im August 2006 begannen die Dreharbeiten. Premiere hatte der Film am 13. Januar 2008 in Hamburg. Gedreht wurde in Montenegro. In der SHIP (Studio Hamburg International Productions) Produktion übernehmen die Jungschauspielerin Linn Reusse (Zora) die Titel- und Jakob Knoblauch (Branko) die zweite Hauptrolle. Außerdem sind Mario Adorf (Fischer Gorian), Ben Becker (Kaufmann Karaman) und Dominique Horwitz (Bürgermeister Ivekovic) in Nebenrollen zu sehen. Die restlichen Rollen der Kinderbande um Zora wurden mit einigen bereits bekannten Kinderdarstellern aus Film und Fernsehen besetzt.

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Der Mongole

Ein faszinierendes Portät: DER MONGOLE erzählt die Geschichte des Aufstiegs des jungen Temudzhin zu einem der größten Stammesführer der Geschichte: Dschingis Khan.
Sommer 1170. Der junge Temudzhin, Sohn eines Khans, findet in dem Mongolenmädchen Borte seine erste große Liebe. Ihr bleibt er auch treu, als sein Vater ermordet, er selbst in die Sklaverei verkauft und Borte von einem verfeindeten Stamm entführt wird. Temudzhin ziehtfür seine Liebe in den Krieg und erkennt dort seine Bestimmung:Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk in eine sichere Zukunft führen…Das bildgewaltige Kino-Epos des international renommierten RegisseursSergei Bodrov erzählt die Geschichte eines Mannes, der schon als kleiner Junge um sein Leben kämpfen musste, um schließlich im erwachsenen Alter als ein genialer Feldherr den Grundstein zu einem der größten Reiche aller Zeiten zu legen.
Temudgin (der spätere Großkhan) wird vom japanischen Schauspieler Asano Tadanobu (Last Life in the Universe, The Taste of Tea, Kaabee, Invisible Waves) gespielt. Sein Wiedersacher Targutai wird vom russischen Darsteller Amadu Mamdakov verkörpert. Weitere Rollen gingen an die Mongolin Khulan Chulun und den Chinesen Sun Honglei (The Road Home, Seven Swords)

Dschingis Khan stammte aus einer hochangesehenen Familie und war der älteste Sohn des Klanchefs Yesügai Bahadur und seiner Frau Hoe’lun-Ujin (auch Üdschin). Er war der Urenkel des legendären Mongolenfürsten Qabul (auch als Kabul Khan bekannt), der um 1130–50 die mongolischen Stämme vorübergehend vereinigt hatte, und erhielt von seinem Vater den Namen Temüdschin. In dem erst nach dem Tode Dschingis Khans von seinem Sohn und Nachfolger Ugedai beauftragten Epos „Die geheime Geschichte der Mongolen“ wird berichtet, dass der kleine Temudschin bei seiner Geburt einen Blutklumpen in seiner rechten Faust festgehalten habe. Darin haben die Schamanen ein göttliches Zeichen für einen zukünftigen großen Krieger gesehen.

Quelle: X-Verleih

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