Samstag, 28 März 2009 @ 2:18pm • Action
Zwei der international bekanntesten und erfolgreichsten Stars des asiatischen Kinos, Jackie Chan („Rush Hour 1-3“) und Jet Li („Hero“, „Fearless“), sind hier erstmals gemeinsam vor der Kamera zu bestaunen. Das ist natürlich ein Umstand, der den Publicityleuten Tür und Tor öffnet. Aber bei einer solch exquisiten Paarung sind auch die Erwartungen dementsprechend hoch. Um hier keine Wünsche offen zu lassen, hat man sich einer Thematik angenommen, die selbst für einen Martial-Arts-Film „larger than life“ ist. „Forbidden Kingdom“ kombiniert einige der prägnantesten Zutaten der chinesischen Mythologie und Filmgeschichte, bricht diese mit ironischen Mitteln und macht sie damit sowohl zu einem leicht verdaulichen Genreableger, der auch für Einsteiger geeignet ist, als auch zu einem Zitatekino für langjährige Asia-Nerds.
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bearbeitet von Frank Brenner •
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Freitag, 27 März 2009 @ 7:56am • Action
Der seltsam anmutende Untertitel der deutschen Fassung macht schon deutlich, was man hier versucht hat: Acht Jahre nach „The Fast and the Furious“, der die Karrieren seiner vier jungen Hauptdarsteller nach oben puschte, hat man allesamt wieder vor der Kamera vereint und die erste Fortsetzung zum Autos-, Frauen- und Harte-Männer-Streifen gedreht, die diesen Namen wirklich verdient. Im zweiten Teil „2 Fast 2 Furious“ war von den vier Originaldarstellern nur noch Paul Walker übrig geblieben, doch der hatte sich dann beim dritten Teil „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ ebenfalls aus dem Cast verabschiedet. Nun also ein Zurück zu den Wurzeln mit den vier Originalschauspielern.
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Freitag, 30 Januar 2009 @ 3:19pm • Action
Da hat Frank Miller wohl Blut geleckt, als er vor knapp vier Jahren zusammen mit Robert Rodriguez „Sin City“ inszenierte, der auf einem seiner bekanntesten Comics basierte. Angespornt von der Möglichkeit, seinen unverwechselbaren visuellen Stil nun von „Graphic Novels“ auf die große Leinwand zu transferieren, hat er nun mit „The Spirit“ einem seiner persönlich größten Vorbilder gehuldigt. Die Comicreihe von Will Eisner hatte bereits in den 1940er Jahren ihren Anfang genommen und Frank Miller in seinem Schaffen der letzten Jahrzehnte nachhaltig beeinflusst. Nun hat er um die Charaktere eine eigene Filmhandlung gesponnen, mit einigen Referenzen an Eisners Original, aber auch mit einigen (sehr skurrilen) persönlichen Einfällen. Einer davon zeigt die beiden Oberschurken des Films, The Octopus und Silken Floss, in Naziuniformen unterm Hakenkreuz – für deutsche Zuschauer sicherlich eine sehr zweischneidige Angelegenheit.
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Freitag, 21 November 2008 @ 8:11am • Action
Am Anfang stand ein kurzer Video-Clip, der statt der trailerüblichen Filmschnipsel lediglich das verängstigte Publikum bei einer Aufführung von [rec] zeigte, das zusammenzuckte und vor Furcht quiekte. Wie ein Virus verbreitete sich das kurze Promo-Filmchen im Internet und legte den Grundstein zum veritablen Erfolg von [rec], sodass ein amerikanisches Remake bereits nach kurzer Zeit eiligst in trockene Tücher gebracht wurde und ab dem 4. Dezember 2008 unter dem Namen „Quarantäne“ in deutschen Kinosälen für Angst und Schrecken sorgen wird.
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bearbeitet von Tino Hahn •
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Dienstag, 11 November 2008 @ 4:52pm • Action
Den Namen Max Payne kennt, wer gerne Videospiele zockt. Denn der schweigsame Rächer am Tod seiner Frau und seines kleinen Kindes ist als Third-Person-Shooter mittlerweile bereits in Serie gegangen. Videospiele imitieren häufig den Look von Filmen und werden ihrerseits dann gerne wieder für die große Leinwand adaptiert – die Ansatzstelle für Cross-Media-Marketingstrategien könnte gar nicht verlockender sein. Dennoch haben Videospiele bislang im Kino eher mäßig funktioniert, sowohl „Doom – Der Film“ als auch „Hitman“ sind dafür zwei aktuelle Beispiele. Zu letzterem hat „Max Payne“ gleich ein ganzes Bündel an Parallelen vorzuweisen: Beide Filme wurden von Fox produziert und warten mit Olga Kurylenko in der Rolle einer mysteriösen russischen Femme fatale auf. Beide haben einen rauen Killertypen als testosteron-gesteuerte Identifikationsfigur, und beide Filme zelebrieren einen ungewöhnlichen ästhetischen Look. Im direkten Vergleich ist John Moores Ballerspektakel dem „Hitman“ jedoch eindeutig überlegen.
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bearbeitet von Frank Brenner •
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Donnerstag, 6 November 2008 @ 9:20am • Action
Die Produzenten der Bond-Filme haben es nicht leicht – die erfolgreichste Filmserie aller Zeiten hat mittlerweile eine so große Anhängerschaft, dass man es mit jedem neuen Film immer nur einem Teil recht machen kann. Nach der fulminanten Einführung von Neu-Bond Daniel Craig in „Casino Royale“ knüpft man inhaltlich nun nahtlos dort an, wo der Vorgängerfilm vor zwei Jahren aufgehört hatte. Bond möchte den Tod an Vesper rächen und betritt dadurch einen Pfad, der einem Topagenten schlecht zu Gesicht steht. Mit jeder neuen Leiche, die den Weg des Doppelnull-Agenten pflastert, wankt das Vertrauen des MI6. Auch seine Chefin M (Dame Judi Dench) macht sich schließlich Gedanken, ob sie ihrem bekanntesten Außendienstmitarbeiter noch trauen kann, oder ob dieser längst eigennützige Ziele verfolgt oder gar zu einer dubiosen Geheimorganisation übergelaufen ist, die auch den britischen Geheimdienst infiltriert.
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bearbeitet von Frank Brenner •
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Montag, 6 Oktober 2008 @ 9:50pm • Action
It’s Burning Time, und die Bilder rocken im wahrsten Sinne des Wortes. Allein schon die ersten 15 Minuten ist das Eintrittsgeld wert: Vin Diesel wütet zu metallischem Poprock. Der neuzeitliche Action-Heroe findet nach friedlicheren Filmchen wie „Der Babynator“ zu alter Haudrauf-Höchstform zurück, um mit seiner anschaulichen Abbruchbirnen-Manier die russische Mafia zu massakrieren. In nicht allzu ferner Zukunft erhält Toorop (Vin Diesel) , ein desillusionierter und sarkastischer Söldner, von der osteuropäischen Mafia den Spezialauftrag, eine geheimnisvolle Kindfrau (Mélanie Thierry) namens Aurora aus den Weiten Russlands sicher nach New York zu „überführen“ und sie dort einem religiösen Konzern zu überstellen. Doch was zunächst nach einer Kaffefahrt klingt, entpuppt sich als lebensgefährlicher Höllentrip. Mathieu Kassovitz’ (Hass – La Haine Hass – La Haine, Die purpurnen Flüsse, Gothika Gothika, 2003) ist ein Merlin der düsteren Filmatmosphäre der hier rasant und packend den 600seitigen französischen Science-Fiction-Roman „Babylon Babies“ von Maurice G. Dante in turbulente Düsternis taucht.
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bearbeitet von Jean Lüdeke •
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Montag, 6 Oktober 2008 @ 7:44am • Action
Nichts für Weichwollis, Warmduscher und Motiv-Sockenträer: Der gameverbrämte Actioner ist mehr als nur, knallhatt, konsequent und kompromisslos. In seiner Synthese aus Endzeit-Fiction und Mad Max-Ambiente wird Vorzeigeknacki Jensen Ames (Jason Statham in seiner Paraderolle als Toughest Guy) von der hinterlistigen Leiterin des Gefängnisses, in dem er einsitzt, gezwungen am tödlichsten Autorennen der Welt teilzunehmen, denn 2020 ist Death Race ein Sportspektakel in der Cyber-Welt, weitaus größer und gefahrvoller als Nascar, Formel 1 oder der Superbowl. In waffenbewehrten, selbst zusammmengeschweißten PS-Boliden kämpfen Häftlings-Gladiatoren auf einem mörderischen Rundkurs auf der Gefängnisinsel drei Tage lang um Sieg, Freiheit und ums nachte Überleben. Die Regeln des Rennens sind sehr simpel; es existieren nämlich keine…
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bearbeitet von Jean Lüdeke •
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