Montag, 17 Januar 2011 @ 8:54am • Kinderfilm
Der Schlunz ist eine christliche Kinderbuch-Reihe für Kinder ab acht Jahren von Harry Voß mit Illustrationen von Thomas Georg, die insgesamt sieben Bände umfasst. Der Protagonist ist der Junge namens Schlunz, weil er sein Gedächtnis verloren hat und das Leben der Familie Schmidtsteiner durcheinander wirbelt. Die Romane sind eine Koproduktion des Verlages SCM R. Brockhaus mit dem Bibellesebund. Die erste Folge der Kinder-Abenteuer -Serie basiert zwar auf den Charakteren der beliebten Buchserie “Der Schlunz” von Harry Voß, aber die Geschichten sind neu. Der Titelheld ist ein kleiner Lausbub, der sein Gedächtnis verloren hat und plötzlich aus dem Wald auftaucht, als ausgerechnet die fromme Familie Schmidtsteiner ein gemütliches Picknick veranstaltet. Sie können den Schlunz vorübergehend bei sich aufnehmen und werden fortan von ihm mit Fragen bombardiert wie “Warum betet ihr vor dem Essen?” oder “Kann man statt Amen auch Ende der Durchsage sagen?
Gesamten Artikel “Der Schlunz – christliche Kinderbuch-Reihe” lesen …
bearbeitet von Jean Lüdeke •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Montag, 11 Oktober 2010 @ 10:07am • Kinderfilm
Harmloser und amüsanter Kinder-Krimi aus deutschen Landen: Heldin Pinky ist gerade einmal 11 Jahre jung, leider Vollwaise und lebt mit vier Geschwistern bei den Pommers., den kauzigen aber sympathischen Pflegeeltern. Herr Pommer, der Hausherr besitzt einen Trödelhandel mit hang zum Messietum, weil er sich von den antiquarischen Kostbarkeiten schlecht trennen kann. Seine Frau hingegen fokussiert gesunde Ernährung und sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Kurz gesagt, ein Traumpaar, das sich jedes Kind nur wünschen kann, und zwar in den Alpträumen, den bei den Kids trifft dieser Way of Life auf wenig Verständnis. Pinky kompensiert, indem sie sich ihrer Lieblingsbeschäftigung widmen, der Freizeitschnüffelei, denn Verbrechen müssen geklärt und aufgeklärt werden, ganz im Sinne ihres Helden, dem Detektiv Pinkerton. Schneller als gewünscht wird das Mädchen dann in einen heiklen fall involviert, ihre Bekanntschaft mit dem schrulligen Millionär und Kaufhausbesitzer Morgan bringt den ominösen Auftrag, eine Reihe von Einbruchs-Diebstählen im Kaufhaus aufzuklären. Pinky geht mit Eifer an seinen ersten großen Fall.
Gesamten Artikel “Pinky und der 1.000.000 Mops – Kinder-Krimi” lesen …
bearbeitet von Jean Lüdeke •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Montag, 11 Oktober 2010 @ 8:01am • Kinderfilm
Ein klassischer, musikalisch verbrämter Kinderfilm der Güte- Klasse A in einer schnörkellosen, vor allem kindgerechten Inszenierung: Ludwig van Beethovens Komposition “Morphus” sollte einstens jeden Hörer in einen komatösen Tiefschlaf versetzen. Um dieses Unheil zu verhindern, wurden die Noten und Skizzen angeblich sie an einem geheimen Ort versteckt. Max (Oliver Korittke) ist jedoch im Bilde, sein Ur-Ur-Urgroßpapa war vor über 150 Jahren bei dieser Geheimaktion dabei. Und der hat natürlich nichts anderes im Sinne, als daraus Kapital zu schlagen; zusammen mit seinem Intimus Kwapisch (Arndt Schwering- Sohnrey) will er die geheimen Klang-Aufzeichnungen aufstöbern, um sie rücksichtslos zu versemmeln. Zufällig jedoch landen die ominösen Noten beim zehnjährigen Musikfan Nicki (Jonas Hämmerle). Als der mit seinem Vater für einige tage zu einer Bergtour aufbricht, hat er die Klein-Ganoven Max und Kwapisch dicht auf den Fersen. Sie stranden schließlich in einem abgelegenen Schlosshotel. Als Nicki ahnungslos seine geliebte Trompete auspackt und jene archaischen Noten spielt, fallen alle im Hotel in einen tiefen Dämmerzustand.. Außer Nicki und Max – die beide zufällig Ohrenschutz trugen…
Gesamten Artikel “Das Morphus Geheimnis – Kinderfilm” lesen …
bearbeitet von Jean Lüdeke •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Donnerstag, 2 Juli 2009 @ 9:52pm • Kinderfilm
Fast genauso bekannt und beliebt wie Tigerente und Günter Kastenfrosch von Janosch sind auch die drei Freunde von Helme Heine. Gemeinsam bestehen sie seit den 1980er Jahren mit einem rostigen Fahrrad, das sie nur gemeinsam zum Laufen bekommen, Abenteuer für die Vorschulkinder. In „Mullewapp“ wird nun geschildert, wie das Schwein Waldemar, der Hahn Franz und Johnny Mauser, die Maus mit Schauspielambitionen, zu unzertrennlichen Freunden wurden. Zunächst einmal verschlägt es Johnny (Benno Fürmann spricht hier nach dem gestiefelten Kater aus den „Shrek“-Filmen wieder einmal einen verhinderten Helden) nach einem geplatzten Theaterengagement auf den Bauernhof Mullewapp. Dort sorgt der Aufschneider erstmal für Wirbel, indem er sich als furchtlosen Kämpfer präsentiert. Als das Schäfchen Wolke vom Wolf entführt wird, möchte Großmaul Johnny dann aber schleunigst Reißaus nehmen. Doch für den dicken Waldemar (gemütlich: Joachim Król) und den überkorrekten Hahn Franz (Christoph Maria Herbst in einer Paraderolle) ist klar, dass kein anderer als Johnny ihren dreiköpfigen Suchtrupp anführen kann.
Gesamten Artikel “Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde – Kinderfilm” lesen …
bearbeitet von Frank Brenner •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Samstag, 31 Januar 2009 @ 10:59am • Kinderfilm
Schon Jahre bevor „Harry Potter“ seinen Siegeszug durch Buchhandlungen und schließlich die Kinos dieser Welt antrat, hatte der ehemalige Bottroper Sozialpädagoge „Knister“ die Figur einer kleinen Hexenschülerin erfunden, die unter den kleinen Leseratten längst Kultstatus besitzt. Seit 1994 hat der Autor rund 40 Bücher über „Hexe Lilli“ zu Papier gebracht. Nach einer Zeichentrickserie, die derzeit in die zweite Staffel geht, erobert Lilli nun auch die Leinwand. Die Geschichte ist zeitlich vor den Büchern angesiedelt und wurde für den Kinofilm neu entwickelt. Lilli wird darin zur Anwärterin auf den Posten einer Superhexe, nachdem die amtierende Hexe zusehends überfordert ist. Der kleine, verfressene Flugdrache Hektor soll sich, mit dem dicken Zauberbuch ausgestattet, auf die Suche nach einer Nachfolgerin für Hexe Surulunda begeben. Doch auch der fiese Zauberer Hieronymus möchte in den Besitz des Wälzers gelangen, um damit seine lange geplante Weltbeherrschungsmaschine zu komplettieren.
Gesamten Artikel “Hexe Lilli, der Drache und das magische Buch” lesen …
bearbeitet von Frank Brenner •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Dienstag, 27 Januar 2009 @ 3:18pm • Drama, Kinderfilm
Als am 20. Juli 1969 die ersten Menschen den Mond betraten, ist sicherlich ein neues Zeitalter der Menschheitsgeschichte angebrochen. Jenes Bahn brechende Ereignis sorgte nicht nur für einen sprunghaften Anstieg der Verkaufszahlen von Fernsehgeräten weltweit, es spaltete auch die Menschen hinsichtlich ihrer ethischen Wertvorstellungen und trug darüber hinaus auch ein wenig dazu bei, dass die Kirche ihre breite Basis an eine Technologie begeisterte neue Generation verlor. Stijn Coninx und seine Drehbuchautorin Jacqueline Epskamp haben jenen schicksalhaften Tag und die Wochen davor als Bezugsrahmen für ihre herzerwärmend gespielte und liebevoll durchdachte Familiengeschichte genutzt.
Gesamten Artikel “Weiter als der Mond” lesen …
bearbeitet von Frank Brenner •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Montag, 26 Januar 2009 @ 7:07pm • Kinderfilm
Solche schrägen Vierbeiner hat man selten gesehen! Denn in dieser turbulenten Komödie aus dem Hause Disney proben die Hunde den Aufstand: Andis (Emma Roberts) durchgeknallte Pflegeeltern, ein untalentiertes Rockduo, duldet keine Tiere in ihrer Bude. Wie auch, wenn selbst die Kinder Hundefraß erhalten. Das zwingt den cleveren Teenager und ihren kleinen Bruder Bruce (Jake T. Austin), zur unfreiwilligen Adoption ihres geliebten zugelaufenen Kläffers Friday. Aber wohin mit dem weißen Wirbelwind? Eine schnelle Lösung ist gefunden, denn in einem riesigen verlassenen, alten Hotel finden sie nicht nur für ihren Hund Platz, sondern richten im ehemaligen Luxushotel ein Zufluchtsort für entlaufene, entschwundene und gequälte Hunde ein. Aber was für eines! Doch die gnadenlosen Tierfänger kommen ihnen bald auf die Pfoten-Fährte…
Gesamten Artikel “Das Hundehotel” lesen …
bearbeitet von Jean Lüdeke •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Sonntag, 28 Dezember 2008 @ 5:39pm • Kinderfilm
Bei Marcus H. Rosenmüllers kreativem Output kann es einem schon mulmig werden – sieben Filme in gut drei Jahren, das wird höchstens noch vom viel filmenden Trashregisseur Uwe Boll in den Schatten gestellt. Die Werke Rosenmüllers sind indes um einiges liebevoller und origineller gemacht und schaffen es auch immer wieder, ihre Zuschauer zu berühren. Nach dem etwas langatmigen „Räuber Kneißl“ knüpft der Filmemacher mit „Die Perlmutterfarbe“ eher wieder da an, wo er mit „Wer früher stirbt, ist länger tot“ aufgehört hatte. Auch hier spielt Jungstar Markus Krojer die Hauptrolle. Als Alexander weiß er nur bruchstückhaft über seinen Vater bescheid, der als Seemann die Weltmeere umsegelt. Zu Beginn der 1930er Jahre schließt sich der junge Außenseiter dem neu in die Klasse gekommenen Gruber (Benedikt Hösl) an, dessen charismatisches Auftreten großen Eindruck auf Alexander macht. Ein geliehenes und dabei beschädigtes wertvolles Buch und eine ungewöhnliche, selbst hergestellte Malfarbe spielen bei den Abenteuern der Siebtklässler eine entscheidende Rolle. Basierend auf dem Roman von Anna Maria Jokl gelingt es Marcus H. Rosenmüller, die Stimmung und Atmosphäre der Zeit gekonnt einzufangen. Die ausgeklügelten Streiche der Heranwachsenden gemahnen dabei immer wieder an den großen Ludwig Thoma, der mit seinen „Lausbubengeschichten“ einige Jahrzehnte zuvor ebenfalls die bayerische Streiche-Mentalität eingefangen hatte. Insbesondere für junge Kinozuschauer ein interessantes Schelmenstück, bei dem auch noch Raum für kritische Anspielungen bleibt.
Gesamten Artikel “Die Perlmutterfarbe” lesen …
bearbeitet von Frank Brenner •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Sonntag, 28 Dezember 2008 @ 8:13am • Kinderfilm
Stella reist am Silvesterabend des Jahres 2005 in die leer stehende Villa ihrer Urgroßmutter Clementine. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Oma soll darüber entschieden werden, was mit dem Landsitz geschehen soll. Beim Stöbern auf dem Dachboden findet Stella alte Unterlagen ihrer verstorbenen Urgroßmutter und ihres Urgroßonkels Anton, eines verschrobenen Erfinders. Als sie ihr Sternenamulett in das dafür wie geschaffene Loch der Rückwand eines Schrankes einpasst, findet sich Stella plötzlich 100 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Vereint mit Clementine und deren jüngerem Bruder Gustav haben die drei Kinder 12 Stunden Zeit, den Sagen umwobenen Schatz von Anton aufzustöbern, damit die Zukunft und damit die Vergangenheit von Stellas Familie, nicht verändert wird. Nur zu dumm, dass sich zwei skrupellose Räuber auf die Fersen der drei Schatzsucher heften, um diesen ihren Fund wieder abzunehmen.
Gesamten Artikel “Stella und der Stern des Orients” lesen …
bearbeitet von Frank Brenner •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »
Donnerstag, 20 Dezember 2007 @ 12:25am • Kinderfilm
Mit Dustin Hoffman und Natalie Portman ein starbesetzter Märchenfilm über einen magischen Spielzeugladen und seinen ebenso wundersamen Inhaber. Passend zur Vorweihnachtszeit präsentiert dieses zauberhafte Filmwerk eine unglaubliche Welt der Spielzeuge mit herzlichem Charme, Liebe zum Detail und schräger Fantasie.
Keine Frage, dieser Laden ist der seltsamste, fantastischste und unglaublichste in der ganzen Welt, ein rühriges antiquiertes Panoptikum der riesigen kindlichen Träume. Ein Spielzeugladen, in dem von der Puppe bis zum Originalgröße-Stofftier alles auf magische Art und Weise zu leben beginnt. Das ist „Mr. Magoriums Wunderladen“, gerade im technisierten Elektronik-Zeitalter von „Playstation“ ein Plädoyer für die unbegrenzte Fantasie und eine Ode an das ewig Kindliche. So ist dieser ungewöhnliche Film ebenso ein waschechter Kinderfilm: Der biblisch 243 Jahre alte Mr. Magorium (Dustin Hoffman) besitzt eben den magischen Spielzeugladen. Doch langsam denkt er ans Adieu. Seine Zeit auf Erden sei gekommen. Er will das mit viel Lieb eingerichtete Geschäft deshalb seiner loyalen Mitarbeiterin Molly Mahoney (Natalie Portman) übergeben, einer eigentlich als Pianistin ausgebildeten jungen Frau. Doch die fühlt sich der Aufgabe nicht gewachsen und zur Trennung von Magorium nicht bereit. Doch nicht nur sie muß lernen, loszulassen um Verantwortung zu übernehmen.
Der völlig magiefreie Buchhalter Henry (Jason Bateman) soll noch finanziell nach dem Rechten sehen und der neunjährige Eric (Zach Mills) ebenso an den Fortbestand der Magie im schäbigen Alltag glauben….
Regisseur und Autor Zach Helm („Schräger als Fiktion“) legt mit seinem Regiedebüt ein liebenswert-exzentrisches Charakterporträt von Dustin Hoffman und eine Reihe zauberhaft kindlicher Ideen hin. Dabei trifft „Mr. Magoriums Wunderladen“ – in einem solchen Geschäft hat Helm anscheinend selbst einmal gejobbt – vollkommen die Bedürfnisse der Hauptzielgruppe, nämlich Kinder. Die Spielfilmzeit von gut 90 Minuten überfordert die Konzentrationsfähigkeit auch der jüngsten Zuschauer nicht im Geringsten und findet somit genau das exakte Maß. Unterstützt wird alles überdies durch die Einteilung des Films in diverse Kapitel, die jeweils durch den Filmerzähler eingeleitet werden. Mit gravierenden Themen wie Tod oder Freundschaft jongliert der Film mit einer solch behänden Leichtigkeit, ohne dabei zu drastisch oder scheinheilig zu wirken.
Wirken wird auch wider einmal der geniale Dustin Hoffman. Der nämlich der kaschiert den gigantischen Charme seines Mr. Magorian unter vielen nuancierten Manierismen vor dem Hintergrund von zirzensischen Spezialeffekten, Kostümen und Kulissen. Gleichwohl schafft er es zwischen den Bildern, Warmherzigkeit und Menschlichkeit in seine zentrale Rolle zu rücken. Und Natalie Portman, die mit großen Rehaugen und grazilen Schritten immer mehr in den unschuldigen Nimbus einer Audrey Hepburn driftet, wirkt trotz ihres verschüchterten Parts schlicht, zart und charmant.
Zach Helm sorgte zu Beginn des Jahres mit dem charmanten Drehbuch zu Mark Forsters „Schräger als Fiktion“ für eine überragende Überraschung. So auch hier: wunderschöne Schauwerte, eine hochkarätige wie professionelle Besetzung und die nicht nur saisonal präzise gesetzten Botschaften: Ein Huldigung an das Leben, und Ehrung aller Kindlichkeit dieser Welt. Ein liebenswerter Familienfilm, der in seinen besten und intensivsten Momenten eine echte Kinomagie entfalten kann.
Die zahlen indes sprechen für sich: Der Film spielte bis zum 27. November 2007 weltweit ca. 25 Millionen US-Dollar ein, darunter ca. 22,6 Millionen US-Dollar allein in den US-amerikanischen Kinos.
bearbeitet von Jean Lüdeke •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar schreiben »