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Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv Kategorie 'Krimi'

Unter den Dächern von St. Pauli – ein Krimi

unterdendaechernDie größte Sündenmeile der Bundesrepublik, die Reeperbahn in St. Pauli in Hamburg, diente eine Zeitlang als Blaupause für eine eigenwillige Mischform aus Dokudrama, Nudistenschau und Kriminalreißer – dem „St. Pauli“-Film. Angefacht durch Jürgen Rolands semi-dokumentarischen Kriminalfilm „Polizeirevier Davidswache“ aus dem Jahr 1965, finden sich bis ins Jahr 1971 hinein ein gutes Dutzend weiterer deutscher Filme, die „St. Pauli“ nicht nur als inhaltlichen Aufhänger nutzten, sondern marktschreierisch bereits im Titel trugen. Am bekanntesten sind sicherlich die Rolf-Olsen-Filme mit Curd Jürgens, vom Filmklassikerremake „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ über „Der Pfarrer…“, „Das Stundenhotel…“ und „Der Arzt…“ bis hin zu „Käpt’n Rauhbein aus St. Pauli“. Gegen Ende der Welle, im Jahr 1970, versuchten schließlich auch Alfred Weidenmann (1916-2000) und sein Drehbuchautor Herbert Reinecker (1914-2007) mit „Unter den Dächern von St. Pauli“ im einträglichen Sleazer-Genre mitzumischen, bevor sie einige Jahre später gemeinsam mit einigen „Derrick“-Folgen züchtigere Kriminalgeschichten realisierten.

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Public Enemies – Krimi

John DillingerAnfang der 1930er Jahre versetzen John Dillinger und seine Gangsterkumpane ganz Amerika in Angst und Schrecken. Den Bankräubern, die in mehreren Bundesstaaten aktiv sind, soll das neu gegründete FBI unter Leitung von J. Edgar Hoover einen Riegel vorschieben. Bleihaltige Gangsterballade.

John Dillinger und seine Gangsterkumpane wie Babyface Nelson oder Homer Van Meter waren am aktivsten zur Zeit der großen Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre. Dass ihre tollkühnen Taten, mit denen es ihnen über Jahre spielend gelang, die Polizei an der Nase herumzuführen, nun gerade in der Zeit einer weiteren weltweiten Wirtschaftskrise für einen großen Hollywoodunterhaltungsfilm herangezogen wird, ist schon mehr als eine ironische Fußnote. Auch die waghalsigen Aktionen des französischen Staatsfeinds Nr. 1, Jacques Mesrine, wurden vor wenigen Wochen in den Kinos in einem aufwändigen Zweiteiler aufbereitet. Die Zeit scheint also wieder einmal reif zu sein, den bösen Helden auf romantisch-verklärte Weise vom Kinosessel aus zu huldigen. Wobei Michael Mann („Collateral“) in seiner Interpretation der Dillinger-Legende nur gelegentlich zu Romantisierungen neigt und ansonsten einen bleihaltigen und blutigen Großstadtwestern inszenierte.

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Kommissar Bellamy – Mord als Souvenir – Krimi

Kommissar BellamyIn der Geschichte der Kriminalromane sind die beiläufigen Ermittler seit Jeher sehr beliebt. Sei es eine alte Miss Marple, die per Zufall in Gewaltverbrechen schlittert und sich ein ums andere Mal als wesentlich effektiver als die offiziellen Kriminologen erweist; sei es der von G.K. Chesterton erfundene Pfarrer Braun, der neben seinen kirchlichen Aufgaben auch als Hobby-Detektiv dem Wohle der Menschheit dient. Claude Chabrol ist seit Jahrzehnten der französische Großmeister verschachtelter Kriminalgeschichten, die großen Wert auf Charakterisierungen legen und oftmals die scheinbar heile Welt demontieren. In den vergangenen Jahren hat er dabei zwar zunehmend seine Schärfe eingebüßt und bietet häufig nur gepflegte Langeweile, aber seine Filme sind nach wie vor mit hervorragenden Dialogen gespickt und ausnahmslos brillant gespielt.

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