Buddenbrooks
Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Tochter des angesehenen Lübecker Konsuls Buddenbrook an einen standesgemäßen Kaufmannskollegen des Vaters verheiratet. Die Söhne des Patriarchen sind ebenfalls dafür vorgesehen, Vermögen und Ansehen der Familie zu potenzieren. Gepflegte Romanadaption.
Heinrich Breloer zählt seit Jahren zu den angesehensten und meistprämierten Regisseuren der deutschen Fernsehlandschaft. Neben etlichen Adolf-Grimme-Preisen, Bayerischen Fernsehpreisen und dem Deutschen Fernsehpreis hat Breloer auch international immer wieder Auszeichnungen für seine Arbeiten in Empfang nehmen können. Zu seinen bekanntesten Werken mit historisch-politischem Hintergrund zählen „Wehner“, „Todesspiel“ und „Speer und Er“. Darüber hinaus hegt der Filmemacher seit einigen Jahrzehnten eine große Leidenschaft für die sicherlich bekannteste deutsche Schriftstellerfamilie: Die Manns. Unter eben jenem Titel schrieb er 2001 Fernsehgeschichte, als er in einem „Jahrhundertroman“ das Leben und Wirken von Thomas, Heinrich, Klaus, Erika und Golo Mann zu einem mitreißenden Vierteiler verdichtete. Der darin für seine Darstellung des Thomas Mann ebenfalls mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Armin Mueller-Stahl erschien Breloer nun die erste und einzig richtige Wahl für den Patriarchen Jean Buddenbrook im bekanntesten Werk des Autors zu sein. Aber es gibt noch weitere Parallelen zwischen „Die Manns“ und dieser neuerlichen „Buddenbrook“-Verfilmung, die von Co-Autor Horst Königstein bis hin zu Kameramann Gernot Roll reichen.
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bearbeitet von Frank Brenner • Permalink • Kommentare (0) • Kommentar schreiben »


