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Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv Kategorie 'Science Fiction'

Science Fiction im Heimkino: Frankensteins Höllenbrut

Frankensteins HöllenbrutUnd weiter geht es mit der hervorragend betreuten und gestalteten „Kaiju Classics“-Special Edition im Steelbook bei Anolis Entertainment: Nun ist der 1971 gedrehte „Chikyu Kogeki Meirei: Gojira tai Gaigan“ erschienen, den man hierzulande unter dem typisch irreführenden deutschen Constantin-Verleihtitel „Frankensteins Höllenbrut“ wesentlich besser kennen dürfte. Der 12. klassische Godzilla-Film hat natürlich wieder nichts mit Frankenstein zu tun, stattdessen bietet er seinem Publikum einen astreinen Monster-Clash inmitten eines Kinder-Vergnügungsparks, bei dem es erstaunlich ruppig zur Sache geht und unser Held Godzilla gewaltig bluten und einstecken muss. Wie in dieser Spätphase der Kaijus bereits etabliert, ist Godzilla längst der Menschenfreund, der gemeinsam mit einigen anderen Wüterichen friedlich auf der Insel der Monster lebt. Bis ihn seltsame Klänge, von einem Magnetband abgespielt, in den bewussten Kinder-Vergnügungspark locken, in dem auch ein lebensgroßer Godzilla-Turm erbaut wurde, in dem einige sinistre Herren ihre Schaltzentrale eingerichtet haben.

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Star Trek – Science Fiction

STAR TREK - Die junge Crew der EnterpriseCaptain Kirk stirbt schon nach wenigen Minuten in seiner neuen Position an Bord seines Raumschiffes den Heldentod, um einigen Hundert Menschen das Leben zu retten. So ungewöhnlich und spektakulär, wie J.J. Abrams den neuen Film im „Star Trek“-Universum beginnt, so ungewöhnlich und spektakulär geht es dann auch in den folgenden zwei Stunden weiter. Jener frisch gebackene Märtyrer-Captain ist kein Geringerer als der Vater des allseits bekannten James T. Kirk, der seit vier Jahrzehnten die amerikanische Popkultur bereichert hat. George Kirk erlebt gerade mal noch über Funk die Geburt seines Sohnes mit, dessen weiteren Werdegang Abrams unter dem Motto „back to the roots“ nachfolgend thematisiert. Wir erleben den jungen Rebellen beim Hörnerabstoßen in Iowa, parallel erzählt der Film von einem jungen Spock, der aufgrund seiner Abstammung einen Platz an der renommierten vulkanischen Wissenschaftsakademie ablehnt und lieber der Sternenflotte beitritt. Dort begegnet er auch schon kurz darauf dem jungen Kirk, mit dem er alsbald aneinander gerät. Ihre erste gemeinsame Mission an Bord der U.S.S. Enterprise wird nicht nur für ihre weitere Beziehung zur Bewährungsprobe.

J.J. Abrams hat in Interviews mehrfach betont, dass er mit „Star Trek“ nicht allzu viel anfangen kann und mit dem elften Filmableger der Serien etwas völlig Neues schaffen wollte. Dies ist ihm nachdrücklich gelungen. Die Geburtsstunde der Original-Raumschiff-Enterprise-Besatzung ist über weite Strecken als beinharter Actionfilm inszeniert, der das Genre des Science-Fiction-Films gehörig durcheinander wirbelt und teilweise für atemlose Spannung sorgt. Ein Umstand, der auf die letzten, eher weniger erfolgreichen „Star Trek“-Filme nicht unbedingt zutraf. Abrams’ Drehbuchautoren scheinen die Vorgänger ungleich genauer als er studiert zu haben, denn in den Details stecken jede Menge Anspielungen, die das Herz der aufrechten Fans verzücken werden. Aber das neue Team hat sich auch einige gehörige Freiheiten erlaubt, die für Rätselraten und Erstaunen sorgen werden und die Zuschauer am Ende mit einer reizvollen Perspektive entlässt: „Alles ist möglich.“ (5/6)

USA/D 2009. Regie: J.J. Abrams. Buch: Roberto Orci, Alex Kurtzman. Musik: Michael Giacchino. Schnitt: Maryann Brandon, Mary Jo Markey. Kamera: Daniel Mindel. Produktion: Bad Robot, Paramount Pictures, Spyglass Entertainment. Mit: Chris Pine, Zachary Quinto, Eric Bana, Bruce Greenwood, John Cho, Zoe Saldana, Anton Yelchin,. Leonard Nimoy. 126 Min. Paramount ab 07.05.09.

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Knowing

knowing1Astrophysiker John Koestler gelangt über seinen jungen Sohn Caleb in den Besitz eines Dokuments voller mysteriöser Zahlen. Nach einiger Recherche erkennt er, dass es sich um die Daten und Opferzahlen von großen Katastrophen handelt. Und einige liegen in der Zukunft. Effektvolles Endzeitszenario.

Nicolas Cages letzte Filme („The Wicker Man“, „Ghost Rider“, „Next“) waren weder besonders große Kassenschlager noch Kritikererfolge. Eigentlich ein sehr schlechtes Omen für einen Hollywoodstar. Eine gewisse Anzahl Flops in Folge kann man sich vielleicht gerade noch leisten, bevor man endgültig mit DVD-Premieren sein Dasein fristen muss. Mit „Knowing“ könnte dem Francis Ford Coppola-Neffen das wohlverdiente Comeback in die Topliga gelingen, handelt es sich bei dem Film doch um das Material, aus dem potenzielle Blockbuster gemacht sind – und noch dazu um einen ausgesprochen unterhaltsamen und bewegenden Film.

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