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Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv Kategorie 'Western'

600 KG pures Gold auf DVD

Schon seit Jahrtausenden wird Gold als Material für Schmuck eingesetzt. Doch ist das nicht der einzige Zweck, dem Gold seit dieser Zeit dient. Oft wurde Gold auch für rituelle Zeremonien verwendet. Als Zahlungsmittel in Münzen ist Gold nun seit über 2.600 Jahren bekannt. Um es verwenden zu können, muss es jedoch erst einmal abgebaut werden, was üblicherweise in Goldminen erfolgt. Eine dieser Minen steht dann auch im Mittelpunkt des Films „600 KG pures Gold“, der inzwischen auf DVD erschienen ist.

Um einen groß angelegten Coup zu landen, finden sich einige Männer sowie Frauen zusammen. Camille stößt schon deshalb zu der Gruppe hinzu, da sie unlängst ihren Mann verloren hat. Es war der Krieg der Goldgräber, der ihr ihren Mann genommen hat.
Das Ziel ist eine Goldmine, die in Französisch-Guayana liegt. Monatlich finden regelmäßig zahlreiche Goldtransporte durchgeführt. Jedoch handelt es sich dabei um eine illegal operierende Firma. An diese Transporte möchte nun Virgil mit seinen Leuten ran. Dann schlägt die große Stunde der Bande. Der Coup gelingt und es wechseln mehr als 600 Kilogramm Gold den Besitz. Geplant ist dabei, dass die Gruppe mit der Beute in einem Helikopter entkommen möchte. Im entscheidenden Moment jedoch streikt der Helikopter. Nun müssen sie sich auf dem Landweg zur Grenze von Brasilien bewegen. Mit 600 Kilogramm Gold ist das allerdings keine Kleinigkeit. Dazu kommt, dass die Gruppe von Hunger und Durst geplagt wird. Auch die klimatische Situation ist nicht unbedingt einwandfrei. Noch schlimmer wird es dadurch, dass die Besitzer der Goldmine ihr Gold zurückbekommen wollen. Dadurch leidet langsam der Zusammenhalt der Gruppe.

Für die Hauptrollen wurden Clovis Cornillac, Claudio Santamaria und Audrey Dana verpflichtet. Sie folgten den Regieanweisungen, die von Eric Besnard gegeben wurden. Komponiert wurde die Filmmusik von Christophe Julien.
Als Sprachen, für die die Tonformate Dolby Digital 5.1 und 2.0 angewählt werden können, sind Französisch und Deutsch gegeben. Beim Format des Bildes liegt 16:9 Anamorph 2.35:1 vor.
Die Freigabe für den Film erfolgte hinsichtlich der FSK ab 16 Jahren. Der etwa 95minütige Film, der von Lighthouse Home Entertainment veröffentlicht worden ist, wurde im Jahr 2010 produziert.

Der französische Film hat seinen Zuschauern so einiges an Spannung und Dramatik zu bieten. Dies gilt wohl auch innerhalb der größten Prüfung, als die Gruppe plötzlich zu Fuß weiter muss und der Zusammenhalt zu zerbrechen droht. Die Strapazen werden dabei gut nachgezeichnet, so dass man als Zuschauer mitfiebert. Da schaut man gern mal wieder rein.

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The Good, the Bad, the Weird – Western

Ganz am Ende des Films sind die letzten Worte, als die drei Protagonisten ihr Ziel erreicht haben: „Was ist denn das?“ Offensichtlich wissen sie mit dem Schatz, dem sie geschlagene zwei Stunden hinterher gejagt waren und der so manche Leiche auf ihrem Weg zurückließ, nichts so recht anzufangen. Der Zuschauer könnte sich am Ende die gleiche Frage stellen: „Was ist denn das?“ Und die Schlusscredits werden es ihm beantworten. Denn da steht: „An oriental western by Kim Jee-woon“. Okay, ein orientalischer Western also, ein klassischer Gegensatz in sich. Und doch wieder nicht, denn der klassische amerikanische Western war ja stark vom Eastern beeinflusst, von den Samuraifilmen um Recht und Rache, in denen sich Männer Angesicht zu Angesicht gegenüberstanden und zu den Waffen griffen, um die Hierarchien zu klären. Nun sind es in „The Good, the Bad, the Weird“ eben nicht mehr die Schwerter, die die Fronten zu klären helfen, sondern die bewährten Schießeisen aus den Westernvorbildern.

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