Berlin – Stettin – Dokumentarfilm
Ein Dokumentarfilm von Regisseur Volker Koepp, der am 22. Juni 1944 in Stettin geboren wurde und in Berlin – Karlshorst aufwuchs auf. Volker Koepp ist für seine Dokumentarfilme bekannt und mehrfach mit Filmpreisen ausgezeichnet worden. Der gelernte Maschinenschlosser absolvierte sein Sonderstudium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg 1969. Ein Jahr später wurde er bei den DEFA-Studios für Dokumentarfilme als Regisseur angestellt. Hier produzierte er fast schon am laufenden Band u.a. folgende Dokumentarfilme „Die Rolle des Meisters im System der sozialistischen Betriebswirtschaft“ (1970), „Treffpunkt Kino“, 12 Folgen für DDR-TV (1971/72), „Musik in Scheiben“ (1972), „Slatan Dudow-Filmessay über einen marxistischen Künstler“ (1974), „Leben und Weben- Wittstock IV (1981), „Afghanistan 1362“ (1985), „Arkona-Rethra-Vineta-Eine Reise zu versunkenen Orten“ (1989). Nach der Wende produzierte er auf eigene Regie weiter wie zum Beispiel „Die Wismut“ (1993), „Kalte Heimat“ (1995). International bekannt wurde Volker Koepp mit seiner Dokumentation „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ (1999) und der Folge-Dokumentation „Dieses Jahr in Czernowitz“ (2003/2004). 1993 erhielt er für sein Gesamtwerk den Deutschen Kritikerpreis. 2005 den Georg Dehio-Kulturpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa für sein künstlerisches Gesamtwerk. Die Begründung der Auszeichnung will ich hier als Statement wie folgt zitieren: „Der renommierte Dokumentarfilmer Volker Koepp hat mit eindrucksvollen Filmen wie z.B. „Kalte Heimat“ oder „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ Orte und Regionen im östlichen Europa¬ von Ostpreußen bis Czernowitz aus dem Vergessen hervorgeholt und sie in einen neuen Kontext gestellt. Die Filme sind geprägt von einer sehr individuellen Ästhetik und einem sensiblen, tiefen Verständnis für den Gegenstand.“
Hier auf der Kauf – DVD „Berlin – Stettin hat er wieder Menschen zwischenden Orten Berlin – Stettin, zwischen Elbe und Oder, getroffen, die er einst aus vergangenen Tagen persönlich kannte bzw. für andere Filmarbeiten getroffen hatte. Hier wird eine Art Zwischenbilanz zwischen Gestern und Heute vollzogen. Und trotzdem findet Volker Koepp neue Menschen und Landschaften, neue Themen und einen neuen Ansatz, Geschichten zu erzählen und erzählen zu lassen. Mitgewirkt haben wie schon oft in Koepps Produktionen das bewerte Team Thomas Plenert (Kamera), Beatrice Babin (Schnitt), Jens Pfuhler (Ton), Fritz Hartthaler (Produktionsleitung),Jana Cisar (Herstellungsleitung) und Rainer Böhm (Musik). Diese Filmdokumentation stammt aus dem Jahr 2009 und hat eine kurzweilige Spieldauer von ca. 110 Minuten. Zum Schluss mein Fazit: 6 Sterne!
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