The Man Who Shot Chinatown – Der Kameramann John A. Alonzo
Obwohl der Name John A. Alonzo außerhalb von Filmfachkreisen kaum bekannt sein dürfte, ist sein Einfluss auf den Look des modernen Hollywoodfilms, der sich in den 70er Jahren zu etablieren begann, nicht zu verachten. Angefangen hatte der Sohn mexikanischer Einwanderer zunächst als Schauspieler (Die glorreichen Sieben), um sich schließlich als Schüler des legendären James Wong Howe zu einem der innovativsten Kameramänner des New Hollywood zu entwickeln. In Filmen wie Chinatown oder Scarface prägte er den Look der flexiblen Handkamera und war technischen Neuerungen zeitlebens aufgeschlossen. Der Lebens- und Wirkensgeschichte Alonzos spürt Debütregisseur Axel Schill in einem für Filmfans sehr aufschlussreichen Dokumentarfilm nach, der anschaulich bebildert, worin die Besonderheiten in dessen Schaffen lagen. Eine illustre Schar prominenter Kollegen plaudert dazu aus dem Nähkästchen.
D/GB 2007 (The Man Who Shot Chinatown: The Life and Work of John A. Alonzo) Regie und Buch: Axel Schill. Mit: William Friedkin, Haskell Wexler, Richard Dreyfuss, Sally Field. (O.m.U.) RealFiction. 77 Min. Seit 15. November im Kino.
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