Fatal Rescue – Review von Jean Lüdeke
Zwei schwere familiäre Katastrophen auf einen Schlag: Einen Tag vor der Scheidung von Emilie und Jacob, stürzt ihr über alles geliebter Filius Toby fällt beim Spielen im Wald der verlorenen Seelen, wie die Legende sagt, in ein tiefes Erdloch. Ein befreundeter Feuerwehrmann, versucht den Jungen zu bergen. Doch was zunächst einfach erscheint, entwickelt sich zur verzweifelten Rettungsaktion. Ein anderer Weg muss gefunden werden und zwar schnell, denn die Zeit arbeitet gegen den verletzten Jungen ab. Nach intensiver Suche stößt Jacob auf ein verborgenes Tunnelsystem, das eventuelle Rettung verspricht. Doch diese dunklen Geheimgänge verbergen düstere und schreckliche Geheimnisse, die besser geheim geblieben wären. Ein sauberer inszenierter B-Film über ei familiäres Schicksal, das mit einigen Spannungsmomenten aufwartet. Wie auch schon bei “Perfect Hideout” “Iron Doors” hat Regisseur Stephen Manuel (“Der Clown”, “Lexx”) auch “Fatal Rescue” mit geringem Budget in kurzer zeit im Setting von Berlin, einem alten Schwimmbad gedreht, in dem das fatale Erdloch mit nachgebaut worden wurde. Auch technisch betrachtet gibt es wenig auszusetzen. das Das Bild ist klar, wobei minutiösere Details eher verwischen konfiguriert d sind. Der Ton ist dem Sujet entsprechend dezent gestaltet. In den Extras hat Filmemacher Manuel hat zu seinem Werk einen Audiokommentar eingesprochen, der besonders anfangs packend ist. Hier gesteht er nämlich freimütig, dass sein Filmchen in die B-Movie – Kategorie gehört und schildert en passent, wie man mit frugalen Mitteln einen sehenswerten Streifen drehen kann.
Der am 24.08.1958 in New York geborene Steve feierte seine größten Erfolge mit “Noch drei Männer, noch ein Baby” und der Fortsetzung, sowie “Casper – Wie alles begann”, “Cocoon” und “Cocoon 2 – Die Rückkehr”, “Der Tag danach” und die ersten vier Filmen der “Police Academy” – Reihe. Anfang der Neunziger wurde es ruhiger um ihn, wobei er sich auf das Tv fokussierte, insbesondere als Regisseur und Produzent. Guttenberg arbeitet auch an seiner Karriere beim Theater, wo eigentlich seine festen Wurzeln sind. So trat er in Tom Griffins “The Boys Next Door” in Londoner West End auf und spielte am Helen Hayers Theater “Prelude To A Kiss” von Graig Lucas mit. 1995 sah man ihn wieder in einer Komödie, diesmal in dem überdrehten Familienfilm “Ein unschlagbares Team”. Im gleichen Jahr spielte Guttenberg an der Seite von Robert Downey jr. und Holly Hunter in Jodie Fosters Regiearbeit “Familienfest und andere Schwierigkeiten”. In “Zeus & Roxanne” (1997) konnte man ihn als Biker und Musiker, der sich in die Meeresbiologin Mary Beth alias Kathleen Quinlan verliebt, bestaunen. Bewundern konnte man ihn freilich auch 2008 im New Yorker Central Park: Durch den joggte er nämlich temporär „Unten ohne“. Lüsterne Paparazzi konnten das recht merkwürdige Treiben des Schauspielers sogar filmen.
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