Into the Wild
Vom Flüchten, der Freiheit und dem Verrecken: Grandiose Regiearbeit des Hollywood-Stars und Regisseurs Sean Penn: Der mit den Elchen flüstert. Knallhart und konsequent, bebildert Sean Penn in einzigartig schönen Landschafts-Panoramen, um was es im Leben gehen könnte: Ins unwegsame Alaska flüchten nur Aussteiger, die Aussteigen verlassen wollen. Der 22jährige Christopher McCandless (brillant: Emile Hirsch) beschließt nach seinem erfolgreichem Studium 1992, seine hoffnungsvolle Karriere aus seinem leben zu werfen, um in den Reisebus zu steigen. Alaska wird das urwüchsige Ziel von Freiheit, Abenteuer und Selbstfindung vor Augen: „Into The Wild“; allein und noch viel weiter weg als alle anderen Erleuchtungs-Touristen, die es gerade durch die USA schaffen.
Ein derart intensiv schönes Szenario in poetischen Natur-Aufnahmen konnte Kino bislang kaum kreieren. Penn hält in seiner vierten Regierarbeit ein stilles, glühendes das Playdoyer für seinen Romantik-Rebellen. Der Tatsachenroman von Jon Krakauer ermöglichte das abwegige Abenteuer, eine subtile Charakterstudie und ein packendes Survival-Drama über die Freiheit; die ist nicht rational erklärbar, weil es die „Freiheit“ schlechthin nicht gibt, und sie ewig emotional abstrakt bleiben wird.
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Into the Wild wurde bearbeitet von Jean Lüdeke • Permalink • Kommentar schreiben »













