Mein bester Freund
Eine senisitive Filmstudie über eine ungewöhnliche Freundschaft. Zum Hintergrund dieses Geheimtipps befand Regisseur Leconte: Die Idee ist noch vor den Dreharbeiten von Les Bronzés entstanden, als mich der Drehbuchautor Jérôme Tonnerre eines Tages anrief, um mir mitzuteilen, dass er ein relativ gut ausgearbeitetes Treatment in Händen hielt, welches Olivier Dazat für die Produktionsfirma Fidélité geschrieben hatte. Es fehlte nur noch ein Regisseur, und da hat Jérôme sogleich gedacht, dass mich dieses Projekt vielleicht interessieren könnte – sehr zurecht! Ich fand den Ausgangspunkt der Handlung großartig. Und wenngleich ich hinsichtlich des Fortgangs der Geschichte einige Vorbehalte hatte, so habe ich doch kurze Zeit später die Produzenten aufgesucht. Im Anschluss an dieses sehr ersprießliche Treffen haben wir uns dann zu zweit daran gemacht, auf der Grundlage des erwähnten Skripts das Projekt weiterzuentwickeln, um es in eine Richtung zu lenken, die uns beiden gefiel.
Der versierte Antiquitätenhändler Francois (Daniel Auteuil) lebt nur für seine Arbeit. Als ihn seine Kollegin Catherine (Julie Gayet) damit konfrontiert, er habe keine Freunde, reagiert er entrüstet und nimmt ihre Wette an: innerhalb von zehn Tagen soll er Catherine seinen besten Freund vorstellen. Er macht sich auf die Suche und muss bald feststellen, dass sich tatsächlich niemand zu ihm bekennen will. Je verzweifelter er sich zusammen mit dem Taxifahrer Bruno (Dany Boon) auf die Jagd macht, desto unachtsamer wird er gegenüber seiner Umwelt. Er bemerkt nicht einmal, dass ihn die ganze Zeit ein wahrer Freund begleitet.
Einmal mehr fasziniert Meisterfilmer Patrice Leconte (Die Verlobung des Monsieur Hire, Intime Fremde, Der mann der Friseuse) mit einer fein beobachteten Sory über Identitätssuche und späte Lebenserkenntnisse. In Frankreich war Mein bester Freund ein Riesen-Publikumserfolg mit über einer Million Zuschauer.
Quelle: Alamode Film
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