VIVA – Ein Frau räumt auf – Drama
Salzgeber präsentiert mit „Viva – Eine Frau räumt auf“ das quietschbunte Debüt von Anna Biller auf DVD, das sich der Klischees der 70er annimmt.
Die Regisseurin Biller, die auch für Buch, Design, Kostüme, Schnitt und Produktion verantwortlich ist, spielt die vernachlässigte Vorstadt-Hausfrau Barbie, die sich emanzipieren will, sexuell und auch sonst, und zur Prostituierten Viva wird.
Während der Film erzählt, wie Viva ihre Sexualität entdeckt, sich dabei in eine Welt aus Swinger-Clubs, Nudisten-Camps, Hippie-Drogen-Partys, Prostitution und Bohemian Lifestyle begibt, findet sich der Zuschauer schnell in einem softpornografischen Film wieder, durchdrängt von satten, lebhaften Farben und exquisiten Details aus der Zeit, was das Gefühl verstärkt, dass es sich bei “Viva” um einen verloren gegangenen Film aus den späten 60er Jahren handelt.
Fazit: Anna Biller hat gut aufgepasst bei den alten Sex- und Nudistenfilme der prä-Porno-Ära und präsentiert eine perfekte Trash-Hommage an diese Filme der 70er.
Die DVD zeigt den Film mit einem soliden Widescreen-Bild und einem dazu passenden Dolby Digital-2.0-Ton (nur im Original mit Untertitel). Das Bonusmaterial ist mit dem Kinotrailer, einem Blick hinter die Kulissen und einer Slideshow recht kurz und knapp. Hier hätte sich ein Making Of gerade zu angeboten.
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VIVA – Ein Frau räumt auf – Drama wurde bearbeitet von Bernd Hellweg • Permalink • Kommentar schreiben »













