Dinge, die von Bäumen hängen
Mit dem Spiel von Sein und Schein und dem Blick in die Abgründe hinter der bürgerlichen Fassade, entfaltete Regisseur Ido Mizrahy in seinem 2006 inszenierten Film „Dinge, die von Bäumen hängen“ ein surrealen Mikrokosmos á la David Lynch.
Die Handlung des Films wurde ins ländliche Florida des Jahres 1969 gelegt. Hier lebt der verträumte 8-jährige Tommy, der sich in seine Fantasiewelt flüchtet, um sich vor seiner überforderten und tablettensüchtigen Mutter sowie den meisten anderen Mitbewohnern des Städtchens St. Augustins zu schützen. Als das alljährliche Feuerwerk ansteht, auf das sich Tommy schon seit Tagen freut und vom Leuchtturm der Stadt aus sehen will, taucht der vor Jahren verschwundene Vater wieder auf. Und die Dinge ändern sich, doch nicht unbedingt zum Guten.
Fazit: „Dinge, die von Bäumen hängen“ ist ein mystisches, magisches und skurriles Film-Kunstwerk, das mit einem hervorragenden Cooper Musgrove (als Tommy) und einer starken Deborah Kara Unger („Crash“) überzeugt.
Alternativen: „Reflecting Skin – Schrei in der Stille“ mit Viggo Mortensen sowie der Terry Gilliam-Film „Tideland“.
Die DVD präsentiert den Film in einem ordentlichen Widescreen-Bild (1.78:1 – anamorph) und einem ebensolchen Ton in Dolby Digital 5.1. Bonusmaterial ist leider keines vorhanden.
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Dinge, die von Bäumen hängen wurde bearbeitet von Bernd Hellweg • Permalink • Kommentar schreiben »













