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„Drei“ von Tom Tykwer – Rezension

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„Drei“ von Tom Tykwer – Rezension

Tom Tykwer ist einer der erfolgreichsten deutschen Filmregisseure. Nach seinem 1998er Kinohit „Lola rennt“ erlangte er mit den internationalen Großproduktionen „Das Parfum“ und „The International“ weltweit Beachtung. Mit dem Beziehungsdrama „Drei“ präsentiert er sein erstes Drehbuch ohne fremde Vorlage und sein ersten Film in deutscher Sprache seit zehn Jahren.

In den Hauptrollen sind Sophie Rois („Der Architekt“, „Liegen Lernen“), Devid Striesow („Die Fälscher“, „Yella“) und Sebastian Schipper („Winterschläfer“, „Lola Rennt“, „Der Krieger und die Kaiserin“) zu sehen.

Es geht um das Paar Hanna (Sophie Rois) und Simon (Sebastian Schipper), beide Anfang vierzig und seit zwanzig Jahren zusammen. Sie sind zwei Menschen, die sich arrangiert haben, freundlich miteinander umgehen, ähnliche Interessen haben und mit gebremster Leidenschaft das Bett teilen. Dass sich dann das großstädtische und moderne Hetero-Paar unabhängig voneinander in ein- und denselben Mann, Adam (Devid Striesow), verliebt, gibt ihrem Liebesleben einen neuen Kick.

Fazit: Hier bedeutet „Drei“ keinesfalls einer zu viel. Mit Split Screen, Schwarz-Weiß-Sequenzen, launigem Off-Kommentar und drei hervorragenden Schauspielern, hat Tykwer hier eine leichtfüßige und intelligente wie auch packende Beziehungskomödie geschaffen, die eine romantische und auch außergewöhnliche Liebesgeschichte zeigt.

Randnotiz: Preise gab´s auch, Hauptdarstellerin Sophie Rois erhielt für ihre Rolle der Hanna den Deutschen Filmpreis als beste Darstellerin und Regisseur Tykwer erhielt den Preis für die beste Regie. Ebenfalls mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet der Schnitt von Cutterin Mathilde Bonnefoy, die mit „Drei“ zum 6. Mal mit Tykwer arbeitete.

Die tragik-komische ménage à trois erscheint nun im X-Verleih. Die DVD enthält eine deutsche Dolby Digital 5.1-Tonspur die allerdings, wen wundert´s, durch die Dialoglastigkeit recht frontlastig ausgefallen ist. Dafür überzeugt das Bild (16:9/ 2.35:1) mit einer sehr guten Schärfe und natürlichen und kräftigen Farben. An Bonusmaterial gibt es ein 30 Minuten langes Making Of, sechs entfernte Szenen, sechs Splitscreen-Aufnahmen sowie den Trailer und Teaser. Alles durchaus informativ und umfangreich.

Alternative zum Film: „Sunday, Bloody Sunday“ von Regisseur John Schlesinger aus dem Jahr 1971 mit Peter Finch, Glenda Jackson und Murray Head.

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