ANONYMA – Premiere in Köln und Berlin
Bewegender Einblick in ein Tabuthema. ANONYMA feiert Premiere in Köln und Berlin.
Lange war über das Thema geschwiegen worden, doch jetzt ist es in aller Munde: Nach Köln am 14. Oktober feierte gestern Abend ANONYMA auch in Berlin Premiere (Kinostart: 23. Oktober), die Verfilmung des vieldiskutierten Tagebuchs einer bis zu ihrem Tod anonym gebliebenen Autorin. Sie berichtete als einzige Frau über die bis heute tabuisierten Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Soldaten der Roten Armee am Ende des zweiten Weltkriegs.
Produzent Günter Rohrbach erklärt: “Der Film stellt sich dem Thema in seiner ganzen Komplexität, das heißt, er erzählt keine Opfergeschichte. Er verschweigt also nicht, wer in diesem Krieg die Angreifer, wer die Täter waren. Es ist kein Film über arme deutsche Frauen und böse russische Soldaten. Dennoch weicht er den harten Fakten nicht aus.” Eine Gratwanderung, doch die Mehrheit der Premierengäste war sich einig: Sie ist ganz hervorragend gelungen. Bewegend, aber nicht rührselig geht der Film mit dem sensiblen Thema um.
Am Roten Teppich in Köln präsentierten sich die Darsteller Nina Hoss, Evgeny Sidikhin, August Diehl und Alexandra Kulikova, der Regisseur Max Färberböck sowie Produzent Günter Rohrbach dem bewegten Publikum. Nach Berlin kamen Nina Hoss, Evgeny Sidikhin, Rüdiger Vogler, Rolf Kanies, Jördis Triebel, Samvel Muzhikyan, Eva Löbau, August Diehl, Viktor Zhalsanov, Alexandra Kulikova, Max Färberböck und Günter Rohrbach.
Zu den zahlreichen prominenten Premierengästen in Köln zählten unter anderen: Schauspieler Nils Brunckhorst, Henry Maske, Jean Pütz und Oliver Pocher. In Berlin erschienen Claus Boje, Guido Broscheit, Herbert Grönemeyer, Isabell Gerschke, Julia Malik, Kulturstaatsminister Bernd Neumann, Ulrich Noethen, Moritz Rinke, Ivonne Schönherr, Maria Schrader, Stefanie Stappenbeck und viele andere.
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