AUSHILFSGANGSTER – Top 10 der Sachen, die bei Einbrüchen schiefgehen können
Zwischen einem (Aushilfs-)Gangster und dem perfekten Einbruch stehen mindestens 10 Dinge, die ganz gewaltig in die Hose gehen können.
Wie es Ben Stiller und Eddie Murphy als AUSHILFSGANGSTER geht – und was genau bei ihnen schief läuft oder zumindest nicht beim ersten Anlauf klappt, seht ihr ab dem 03. November im Kino. Soviel steht fest, sie hätten sich diese Liste vorab besser mal zu Herzen genommen…
1.) Minderwertige Ausrüstung – Wer in der Vorbereitungsphase eines Coups bei den Ausgaben spart, der spart ganz sicher an der falschen Stelle: Taschenlampen mit Wackelkontakt, Juckreiz verursachende Handschuhe und Stemmeisen, die sich bei der ersten Benutzung verbiegen, sind nicht ohne Grund preislich unschlagbar.
2.) Fachkräftemangel – Idealerweise zieht man einen großen Einbruch natürlich mit Leuten durch, die man seit Jahren kennt, und auf die man sich blind verlassen kann. Ist das Team aber zu klein und es müssen externe Fachkräfte angeworben werden, sollte beim Auswahlprozess nicht geschlampt werden. Denn wie in der freien Wirtschaft darf man auch in Gangsterkreisen nicht jedem Lebenslauf und den darin angegebenen (vermeintlichen) Qualifikationen glauben schenken. An Praxistests führt also kein Weg vorbei. Dort zeigt sich dann, ob ein Bewerber einen Bolzenschneider wirklich von einer Zitronenpresse unterscheiden kann.
3.) Der falsche Ort – Ein hoch motiviertes Team, minuziöse Planung, perfektes Timing. Aber vor Ort wird plötzlich klar: Auf den Fotos sah das alles ganz anders aus!? Nun ja… eine Adresse korrekt ins Navigationsgerät einzugeben, ist manchmal halt eine Herausforderung für sich.
4.) Der VÖLLIG FALSCHE Ort – Doch auch wer eigentlich genau weiß, wo er hin muss, ist nicht vor einem Reinfall sicher. Beispielsweise dann, wenn veraltete Pläne benutzt werden. Wenn die Bank mit dem großen Safe, durch deren Decke man sich gerade zu bohren meint, vor Kurzem vielleicht umgezogen ist und ihre Räumlichkeiten seitdem von der Polizei genutzt werden, kann das extrem unangenehm werden.
5.) Man kann ja nie wissen… – Wer im Team wie viel von der Beute abbekommt, das legt man heutzutage am besten gleich in einem notariell beglaubigten Vertrag fest. Wer auf diesen Schritt verzichtet, der riskiert nämlich, dass hinterher kleine Lichter wie Fahrer und Schmieresteher auf einmal mehr vom Kuchen abhaben wollen als anfangs besprochen und eine Rebellion anzetteln, die sehr böse enden kann.
6.) Verfallsdatum – Auch die Beute an sich kann zum Reinfall werden, wenn man sich darüber vorab nicht genauestens informiert hat. Man stelle sich nur mal vor, wie die prall gefüllten Geldsäcke zu Hause voller Vorfreude ausgeleert werden und dann klar wird, dass man sich nur einen riesigen Haufen alter DM-Scheine oder Enron-Aktien eingehandelt hat
7.) Kein grüner Daumen – Ein weiteres Problem, das NACH einem an sich zunächst erfolgreich gedrehten Ding, aktuell werden kann, ist, dass manche Leute einfach nichts für sich behalten können und so auch im Nachhinein noch alles zum Scheitern bringen können. Zum Beispiel, weil sie mit ihrem neuerlichen Reichtum in aller Öffentlichkeit herumprahlen und unnötig Aufmerksamkeit erregen, statt das berühmte Gras über die Sache wachsen zu lassen.
8.) Die Konkurrenz schläft nicht – Natürlich muss ein Coup sorgfältig geplant und vorbereitet werden, doch sollte man sich damit wiederum nicht zu lange Zeit lassen. Vor allem, wenn ein „heißer Tipp“ so heiß ist, dass auch andere davon Wind bekommen haben und noch etwas mehr auf Zack sind als man selbst. Dann kann es passieren, dass man zwar eigentlich tatsächlich alles richtig gemacht hat, aber die Beute kurz vorher bereits von jemand anderem „abgeholt“ wurde.
9.) Nichts wie weg hier! – Auch dumm ist es, zwar zunächst ins Gebäude der Begierde hineingelangt zu sein und sich die Juwelen (oder was auch immer) bereits geschnappt zu haben, dann aber nicht mehr rauszukommen. Ob dann die Zeit bis zum Entdecktwerden ausreicht, um sich eine glaubwürdige Geschichte für das Schlamassel auszudenken, an deren Ende man NICHT als Einbrecher im Knast landet, hängt von der eigenen Kreativität und Eloquenz ab.
10.) Verkehrte Welt – Hauptberuflichen Einbrechern, die ihr ganzes Leben über nichts anderes gemacht haben, als in fremde Häuser einzusteigen, kann auch Folgendes passieren: Sie hecken (mal wieder) den absolut perfekten Plan aus, stellen bei der Umsetzung dann aber ernüchtert fest, dass sie wegen vergangener Taten bereits (bzw. mal wieder) im Gefängnis sitzen und vor dem nächsten Einbruch also erst mal AUSBRECHEN müssten…
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AUSHILFSGANGSTER – Top 10 der Sachen, die bei Einbrüchen schiefgehen können wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »











