Bad o Meh (Wind und Nebel) von Mohammad Ali Talebi
Der Vater des 7jährigen Sahand hat auf einem Ölfeld im Süden Irans Arbeit gefunden.
Deshalb muss die Familie aus dem fruchtbaren Norden in den heißen, trockenen Süden ziehen. Kurz darauf bricht der Krieg gegen den Irak aus. Sahand ist mit seiner Mutter allein zuhause als eine Bombe die Mutter tötet. Sahand überlebt schwer traumatisiert. Der überforderte Vater bringt Sahand und seine 12jährige Schwester Shooka zurück in ihr Heimatdorf, wo sie beim Großvater unterkommen.
Die Ruhe und Schönheit des Nordens sollen Sahand von seinem Trauma befreien, doch er hat es schwer und wird von den anderen Kindern im Dorf gehänselt.
Bei einem Ausflug an einen nahegelegenen See entdeckt Sahand eine angeschossene Wildgans. Ihr Gefieder erinnert ihn an das weiße Kleid seiner Mutter, das sie am Tag ihres Todes trug. Der Großvater verbietet Sahand, sich um die Wildgans zu kümmern. Doch in der Nacht schleicht sich der Junge davon, um sie zu suchen.
Sahands Verschwinden bringt Bewegung in die Dorfgemeinschaft: Suche und Versöhnung zwischen den Kindern.
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