BLUTZBRÜDAZ seit Kindertagen
BLUTZBRÜDAZ (Kinostart: 29.Dezember 2011) erzählt die Geschichte von Otis (Sido) und Eddy (B-Tight) – zwei jungen HipHoppern, die Freunde sind, seitdem sie denken können. Von Kindesbeinen an haben sie immer alles zusammen gemacht, sich immer gegenseitig den Rücken gestärkt und sich immer wieder aus den brenzligsten Situationen gerettet. Und auch im echten Leben sind Sido und B-Tight langjährige Weggefährten. Doch wie kam es eigentlich zur Besetzung für BLUTZBRÜDAZ? Wie denken die beiden über ihre Rollen? Und was wünschen sie sich für den Kinostart?
Sido und die Arbeit am Film:
Als Produzent Oliver Berben vor mehr als fünf Jahren Kontakt zu Sido aufnahm, war dieser sofort Feuer und Flamme. Ihm gefiel die Idee, einen Film zu machen und er wollte das Projekt gemeinsam mit dem Produzenten und Constantin Film anpacken. Gemeinsam mit den Autoren Nick J. Schofield und Jan Ehlert wurde das Drehbuch angegangen, dabei war Sido zu jeder Zeit involviert. Auch mit dem Regisseur Özgür Yildirim stimmte die Chemie vom ersten Treffen an: Beide hatten ähnliche Vorstellungen was für ein Film BLUTZBRÜDAZ werden sollte. Und so ließ Yildirim Sido während der Arbeit viele Freiheiten, um seine eigenen Ideen einzubringen.
Sido über Otis:
„Ich bin nicht Otis, ich spiele ihn nur. Ich konnte mich einfach wahnsinnig gut in ihn hineinfühlen, weil ich ihn nach drei Jahren Arbeit am Drehbuch in- und auswendig kannte. Das ist der Vorteil, wenn man so intensiv an der Vorbereitung beteiligt ist. Wenn ich das Drehbuch erst ein paar Monate vor Drehstart zu lesen bekommen hätte und Otis dann hätte spielen sollen, wäre es mir sicherlich nicht so leicht gefallen.“
B-Tight stößt zum Cast:
Obwohl sich Sido von vornherein dafür stark gemacht hatte, das sein langjähriger Kumpel B-Tight mit dabei sein soll, war es keinesfalls gegeben, dass er die Rolle auch bekommen würde. Sido stand hinter ihm und Regisseur Özgür Yildirim fand ebenfalls, dass er eine gute Wahl war. Doch auch die Produktion musste für die Besetzung dieser facettenreichen Figur erst noch überzeugt werden. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, musste sich B-Tight also zunächst bei den Proben bewähren – was für ihn als Laiendarsteller ein hartes Stück Arbeit war. Doch B-Tight konnte alle Zweifel ausräumen, denn er hatte sofort den richtigen Draht zu seiner Figur Eddy.
B-Tight über Eddy:
„Ich konnte mich in ihn hineinversetzen und verstand seine Entscheidungen. Mich sprach der Humor an, den ich sehr charmant fand. In echt würde ich sicherlich viele Dinge ganz anders machen als Eddy. Aber das ist die Rolle, und ich finde ihn überzeugend. Er ist ein guter Freund, das steht fest, und definitiv kein schlechter Kerl, er ist vielleicht ein bisschen naiv, das ist sein Problem.“
Und was soll BLUTZBRÜDAZ beim Kinopublikum bewirken?
B-Tight meint: „Ich hoffe, dass die Leute überrascht sind von unserer Leistung. Und ich würde mir wünschen, dass sie mit einem Schmunzeln aus dem Kino kommen und vielleicht ein bisschen mehr verstehen, was in unserer Szene passiert. Der Kinobesuch soll sich gelohnt haben.“
Sido ist eine andere Facette wichtig: „Das Publikum wird sich ohnehin seine eigene Meinung bilden. Das ist auch gut so. Aber wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre das Folgendes: Ich fände es toll, wenn andere Schauspieler sich den Film ansehen und danach sagen: Respekt, das hat er gut gemacht. Es ist doch so, dass ich denen, die das Metier gelernt haben, den Platz auf der Leinwand wegnehme. Ich konnte den Film machen, weil ich Sido heiße, und nicht, weil ich so ein begabter Schauspieler bin. Wenn es von dieser Seite positive Resonanz gäbe, wäre ich sehr stolz.“
Wer jetzt neugierig ist, wie sich Sido und B-Tight als Schauspieler bewähren, merkt sich den 29. Dezember 2011 vor. Dann nämlich startet BLUTZBRÜDAZ in den deutschen Kinos.
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