BOMBAY DIARIES – ein Film von Kiran Rao
Shai ist neu in Bombay. Die junge amerikanische Hobby-Fotografin will die Heimat ihrer Eltern mit der Kamera erkunden. Sie trifft auf den unnahbaren Künstler Arun und verbringt eine Nacht mit ihm. Ihre Wege trennen sich. Und während Arun sich in den schicksalhaften Videotagebüchern der ihm unbekannten Hausfrau Yasemin verliert, freundet sich Shai entgegen aller Konventionen mit dem Wäscher Munna an. Er führt sie durch die entlegensten Winkel der pulsierenden und modernden Metropole, verliebt sich und beginnt vom Unmöglichen zu träumen.
Bombay Diaries ist eine Ausnahmeerscheinung: Regiedebütantin Kiran Rao hat es geschafft, im starren Produktionssystem Indiens, das ansonsten mit schillernd eskapistischen Werken aufwartet, einen kommerziellen Arthousefilme zu drehen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und Schauspielstar Aamir Khan holte sie das alternativ-künstlerische Potential des indischen Films aus einer vernachlässigten Nische. Es ist „ein erster Schritt einer neuen Welle indischer Filme, die die traditionellen Bollywood-Standards neu definieren könnte.“ (USA Today). Das filmische Ergebnis ist eine faszinierende Mischung aus internationalem Erzählkino und indischer Wirklichkeit. Zudem ist Bombay Diaries eine Liebeserklärung an eine der größten Metropolen der Welt. Sie erreicht eine Intensität und Nähe zur Bevölkerung, die selbst Mira Nairs Darstellung in Salaam Bombay übertrifft.
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BOMBAY DIARIES – ein Film von Kiran Rao wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »














Marina zu dem Thema:
Also den Film muss ich unbedingt sehen? Wie kann man sich in Videotagebücher verlieren? Da fehlt mir die Logik !
Dienstag, 23 August 2011 @ 11:54am