Catherine Deneuve in BELOVED
Keiner versteht von Liebe und Leichtigkeit so viel wie die Franzosen: Vom Paris der 60er bis heute spannt sich der bunte Reigen des Lebens und der amourösen Abenteuer von Madeleine (Ludivine Sagnier und Catherine Deneuve) und ihrer Tochter Vera (Chiara Mastroianni). Zwei Frauen, die sich mit Leidenschaft und Charme durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens schlagen. Ob als Mädchen für gewisse Stunden, treusorgende oder treulose Gattin oder hoffnungslos verliebte Frau: Alles dreht sich um die Erfüllung in der Liebe – und die ist nicht nur glücklich. Doch was zählt, ist, sein Leben zu leben….
‚Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins’‚ – laut Regisseur Christophe Honoré hatte auch dieser Titel für BELOVED (int. Titel, „Les bien-aimés“ OT) gepasst. Tatsächlich ist sein Film in der Tradition der großen Romane über die Liebe zu sehen. Leichtfüßig und tragisch zugleich erzählt er von den verwirrenden Verstrickungen und Verwerfungen der Gefühle und beleuchtet dabei die spannungsreiche Entwicklung des Beziehungslebens von der sexuellen Revolution bis ins neue Jahrtausend. Mit „Chanson der Liebe“ hatte der französische Filmemacher und Autor eine komplexe und feinfühlige Studie von Paarbeziehungen vorlegt und seinem Vorbild Jacques Demy („Die Regenschirme von Cherbourg“) Reverenz erwiesen. Jetzt wählt er mit BELOVED (int. Titel, „Les bien-aimés“ OT) einen noch epischeren Ansatz und zeigt sich wiederum als würdiger Schüler des Meisters des französischen Liebesfilms. Ein besonderer Coup gelingt Honoré bei seiner Besetzung, wo er zum ersten Mal Filmikone Catherine Deneuve und ihre Tochter Chiara Mastroianni als Mutter und Tochter auf der Leinwand zusammenführt. Zum schauspielerischen Ereignis wird BELOVED (int. Titel, „Les bien-aimés“ OT) auch durch die übrigen Darsteller, allen voran Milos Forman und Ludivine Sagnier als ‚junge Deneuve’.
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