Chéri – Eine Komödie der Eitelkeiten – am 27. August in die deutschen Kinos!
Literarische Entdeckung: Stephen Frears verfilmte COLETTEs schillernden Roman um einen jungen Dandy und eine alternde Kurtisane.
Im August startet PROKINO den neuen Film von Stephen Frears mit Michelle Pfeiffer, Rupert Friend und Kathy Bates in den Hauptrollen.
Frears’ Film überrascht uns mit der Wiederentdeckung der in Frankreich sehr beliebten und verehrten Romanautorin, Journalistin, Varietékünstlerin, femme fatale und Tochter aus gutem Hause Sidonie Gabrielle Colette.
CHÉRI – EINE KOMÖDIE DER EITELKEITEN, basierend auf Colettes Romanen CHÉRI und CHÉRIS ENDE – neben GIGI ihre bekanntesten Bücher – spiegeln auch ein wenig das Leben der großen alten Dame der französischen Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die 1873 im Burgund geborene COLETTE war vor allem eine sehr lebendige, lebenslustige, durchaus frivole Frau mit gutem gesellschaftlichem Hintergrund. COLETTE war mehrfach verheiratet und liiert mit einer Frau. Sie machte Karriere als Nachtclub-Tänzerin, Journalistin, Romanautorin und wurde als Grand Officier der Ehrenlegion geehrt. Sie war eine schillernde Persönlichkeit der “années folles”. Mit knapp 20 Jahren heiratete sie den Salonlöwen Henry Gauthier-Villars, der sehr schnell ihr Schreibtalent erkannte – und ausbeutete.
Zu COLETTEs skandalumwittertem Leben gehört auch ihr Verhältnis zum eigenen Stiefsohn, mit dem die damals attraktive Vierzigjährige eine Liebschaft hatte. Bertrand de Jouvenel (sein Vater war Colettes Ehemann und ihr Chefredakteur bei Le Matin) war zu diesem Zeitpunkt kaum 17 Jahre alt.
Stephen Frears hat mit CHÉRI – EINE KOMÖDIE DER EITELKEITEN einen unterhaltsamen, eleganten und opulenten Film geschaffen, der prickelnd und spritzig wie Champagner ist und perfekt in die sommerliche Hitze mit zeitweiligen Abkühlungen passt.
Die schöne Kurtisane Léa (Michelle Pfeiffer) kommt langsam in ein gewisses Alter und hat sich aus dem Geschäft der käuflichen Liebe zurückgezogen. Auf Wunsch ihrer ehemaligen Kollegin Madame Peloux (Kathy Bates) soll Léa deren Sohn Chéri (Rupert Friend) zum Mann machen und in die Geheimnisse der Liebe einweihen. Was als Flirt beginnt, wird zu einer leidenschaftlichen Beziehung. Als Chéri eine Geldheirat eingeht, wird Léa ihre Abhängigkeit von ihm schmerzlich bewusst, und sie will sich mit aller Kraft aus der Beziehung befreien. Aber auch Chéri kann Léa nicht vergessen.
In verschwenderischen Kostümen, luxuriöser Ausstattung und pointierten Dialogen mit eschliffenem Wortwitz erzählt CHÉRI die bewegende Geschichte der alternden Edelkurtisane Léa – leicht im Ton, voller Eleganz, Sarkasmen, boshafter Wortgefechte und großer Gefühle. Der neue Film des europäischen Meisterregisseurs STEPHEN FREARS (“Gefährliche Liebschaften”, “The Queen”) avancierte zum Publikumsliebling der diesjährigen Berlinale und wurde beim Münchner Filmfest gefeiert.
Nach dem gleichnamigen Roman von COLETTE
PROKINO bringt den Film am 27. August in die deutschen Kinos!
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