Darkness Rises
Die bevorstehende Apokalypse schlägt wieder zu, wenigstens im film. Und das in bester B-Movie- Tradition: Die Erde ist voller Verbrecher, insbesondere in der Politik, und unglaubliche Ereignisse sind alltäglich. In dieser desolaten Epoche müssen die beiden Agenten Puritin und Sultan den Showdown zwischen den herrschenden finsteren Supermächten aufhalten. Als die zwei Gangster (Tom Savini und David Hess) versuchen, die Kontrolle über ein wissenschaftliches Experiment zu erlangen, um eine Armee von Super-Soldaten zu erschaffen, schreiten die wackeren Ordnungshüter ein: Actionlastiger Genrebrei mit Altmeistern des Gore-Genres wie Maskenbildner Tom Savini, “Last House on the Left”- Verbrecher David Hess und “Michael Berryman “The Hills Have Eyes”. Besonders interessant das Mitwirken des schwarzen Riesen und B-Film-ikone Tony Todd. Der 1954 in Washington, D.C. geborene “Tony Todd” ist ein US-amerikanischer Schauspieler, den alle kennen, aber keiner so richtig beim Namen nennen kann. Eben bekannt, aber nicht berühmt. Er ist vor allem bekannt als Killer Candyman in jedermanns kopf. Den mörderischen Geist verkörperte Todd in drei Filmen. Er war ebenso in Star Trek zu bestaunen. The Next Generation und Star Trek: Deep Space Nine als Klingone Captain Kurn zu sehen. Der Hüne mit dem augenzwinkernden Charme abolvierte zunächst ein Studium an der University of Connecticut und am ‘Eugene O’Neill National Theatre Institute’. Für beide Universitäten hatte er Stipendien bekommen, für Ersteres sogar ein Sportstipendium. Seine ersten, unsicheren Schritte vor der Kamera machte er im oscarbelohnten Kriegsdrama “Platoon” und Serien wie “Simon & Simon” und “21 Jump Street”. 1990 wurde er durch die Hauptrolle in dem Zombiefilm “Die Rückkehr der Untoten – Night of the Living Dead” einem größeren Publikum bekannt und erhielt eine wiederkehrende Rolle in der Serie “Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert”. Weltberühmt machte ihn schließlich die Rolle des unheimlichen “Candyman”, der immer dann erscheint, wenn man seinen Namen fünf Mal vor einem Spiegel ruft. Drei “Candyman”- Filme wurden zischen 1992 und 1999 produziert. Großen Erfolg feierte er auch als mysteriöser Leichenbestatter William Bludworth in “Final Destination” und “Final Destination 2″. Was ist eigentlich ein B-Movie? Die traditionelle Definition bezieht sich auf ein Double Feature (2 Kinofilme in Folge bei einer Vorstellung), bei dem der Buchstabe B in B – Movie für das englische Wort “backend / back – end” steht. Oft wurde nach einem teuer produzierten Kinofilm (sogenannte Filme der Hollywood A – List) ein zweiter, billig Film gezeigt. Hier ist zu beachten, dass dies bis in die 20er Jahre zurückgeht und damals war die “normale” Länge eines Films ca. 60 bis maximal 80 Minuten lang. Die Kinobesitzer konnten so höhere Eintrittsgelder verlangen, da mit 2 Filmen eine Kinovorstellung ca. 120 Minuten dauerte. Durch die immensen neuen technischen Möglichkeiten der CGI- Computertechnik gelingt es heuer, mit geringstem Aufwand auch hochwertigere Movies zu produzieren.
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Darkness Rises wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »











