Das Haus der Krokodile
Ein packender Familienspaß der sauber inszenierten Manier in teutonischer Atmosphäre. Die Laroches bewohnen seit kurzer Zeit eine alte, jedoch sehr unheimliche Villa. Als die Eltern (Thomas Ohrner) und Katja Weitzenböck) verreisen, bleiben der elfjährige Viktor (Kristo Ferkic) mit seinen älteren Schwestern Cora (JoannaA Ferkic) und Louise (Vijessna Ferkic für ein paar Tage verwaist zurück. Bei der Expedition durch die finsteren Räumlichkeiten des Herrschaftshauses findet der neugierige kleine Forscher auf dem Boden ein winziges ausgestopftes Krokodil, das irgendjemand aus den verstaubten Regalen genommen hat. Kurz darauf starrt Viktor mit schreckgeweiteten Augen in einen großen Spiegel: Hinter ihm huscht eine dunkle Gestalt durchs Zimmer. Ein Einbrecher? Ein Geist? Alle Fenster und Türen waren verschlossen. Viktor sucht nach einer Spur, wie der Unbekannte in die Wohnung gelangen konnte. Dabei findet er im „verbotenen Zimmer” das Tagebuch seiner Großcousine Cäcilie. Das Mädchen ist vor vielen Jahren auf mysteriöse Weise in dem Haus ums Leben gekommen. Fasziniert blättert Viktor durch das Tagebuch und entdeckt darin rätselhafte Spuren. Viktor folgt ihnen und macht sich auf eine abenteuerliche Reise durch das alte Gemäuer. Aber die strenge Frau Debisch (Gudrun Ritter) aus dem ersten Stock und ihr seltsamer Sohn Friedrich (Christoph Maria Herbst) versuchen immer wieder zu sabotieren. Das junge Mädchen war t vor vielen Jahren auf mysteriöse Weise in dem Haus ums Leben gekommen. Fasziniert stöbert Viktor durch die Seiten und folgt Cäcilies rätselhaften Hinweisen durch die Villa. Dabei machen ihm die seltsame Frau Debisch (Gudrun Ritter) von nebenan und ihr Sohn Friedrich (Christoph Maria Herbst) ständig einen Strich durch die Rechnung. Und auch der sinistre Nachbar Strichninsky (Waldemar Kobus) verhält sich alles andere als normal. Haben sie etwa mit Cäcilies Abkeben zu tun? Viktor ist einem großen, aber gefährlichen Geheimnis auf den Fersen…
Packend und indertauglich inszenierter Abenteuerfilm der konventionellen Machart, nach dem gleichnamigen Kinderroman von Helmut Ballt, der schon als sechsteilige Serie für das TV 1976 ausgestrahlt wurde. Thomas Ohrner alias “Timm Thaler”fungierte als Filvater des Protagonisten Viktor vor der linse Bei der TV-Serie vor etwa 35 Jahren steckte er noch selbst in der infantilen Rolle. Das ehrgeizige Projekt wurde gefördert von Hessen/InvestFilm sowie der Filmförderungsanstalt FFA und dem Deutscher Filmförderfonds DFFF. Die Dreharbeiten fanden ausschließlich in Hessen statt. Helmut Ballot (1917 – 1988) war ein relativ unbekannt gebliebener deutscher Schriftsteller, der Jugendbücher, zumeist mit seemännischen Themen schrieb. Haus der Krokodile zählt zu seinem größten Erfolg.
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