DAS LIED IN MIR – Eröffnungsfilm der Hofer Filmtage 2010
Schwarz-Weiss-Filmverleih freut sich mit DAS LIED IN MIR den Eröffnungsfilm der Hofer Filmtage 2010, im Frühjahr 2011 in die deutschen Kinos zu bringen. Nach URLAUB VOM LEBEN und NOVEMBERKIND setzen wir hiermit die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Produzenten Jochen Laube, TeamWorx, fort.
DAS LIED IN MIR wurde bereits bei seiner Weltpremiere in Montréal dreifach ausgezeichnet: Neben dem FIPRESCI Preis (Auszeichnung der Kritikervereinigung) erhielt er auch den Publikumspreis und teilte sich den Ecumenical Prize mit Hans van Nuffels OXYGEN. Kurz darauf wurde DAS LIED IN MIR außerdem beim Filmfestival Zurich als bester Film der deutschsprachigen Reihe ausgezeichnet.
DAS LIED IN MIR
Während eines Zwischenstopps auf ihrer Reise nach Chile erkennt die 31-jährige Schwimmerin Maria in Buenos Aires ein ihr fremdes Kinderlied wieder. Maria spricht kein Wort Spanisch, doch ohne zu verstehen, erinnert sie sich an den spanischen Text und die Melodie des Lieds. Verstört und aus der Bahn geworfen, unterbricht sie ihre Reise und bleibt in der fremden Stadt. Während sie sich auf die Suche nach einer Erklärung macht, taucht plötzlich ihr Vater Anton in Argentinien auf. Er beichtet seiner Tochter die Wahrheit um ihre tatsächliche Herkunft. Maria hat Ende der Siebziger Jahre die ersten drei Jahre ihres Lebens in Buenos Aires gelebt. Als ihre leiblichen Eltern 1980 als Opfer der argentinischen Militärdiktatur verschwanden, wurde Maria von Anton und seiner Frau adoptiert und nach Deutschland gebracht. Nach der Beichte droht das vertraute Verhältnis zwischen Vater und Tochter an der jahrelangen Lüge zu zerbrechen, ein gemeinsamer Weg scheint unmöglich. Während Anton möglichst bald zurück nach Deutschland will, um die Vergangenheit ruhen zu lassen, will Maria in Buenos Aires bleiben, um sich auf die Suche nach ihrer argentinischen Familie zu machen. Dabei kämpft der enttrohnte Vater bis zuletzt um die Liebe seines Kindes, die entwurzelte Tochter bis zuletzt um die Wahrheit ihrer eigentlichen Identität.
Regisseur Florian Cossen
Geboren am 03.01.1979 in Tel Aviv. Aufgewachsen in Israel, Kanada, Spanien, Costa Rica und Deutschland. Nach dem Abitur arbeitete er als Regieassistent für Kino-, TV- und Werbeproduktionen. Von 2002 bis 2009 Studium der szenischen Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Im Sommer 2005 Stipendium für eine Masterclass in Filmproduktion an der University of California in Los Angeles, im Jahr 2006 Gaststudent an der Universidad del Cine in Buenos Aires. DAS LIED IN MIR ist sein Langfilmdebüt.
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