DER GANZ GROSSE TRAUM – Der Fußballpionier Konrad Koch
Welche Kraft der Fußball bei der Entwicklung junger Menschen entfalten kann, wie er den Mannschaftsgeist, Fairplay und Integration beflügeln kann, hat bereits Konrad Koch Ende des 19. Jahrhunderts erkannt. Die Geschichte der Ursprünge dieses Volkssports an einem Braunschweiger Gymnasium wird bald auf der Leinwand zu sehen sein. Der neue Kinofilm DER GANZ GROSSE TRAUM erzählt vergnüglich und frei nach wahren Begebenheiten die Geschichte des Reformpädagogen Konrad Koch, der Deutschland den Fußball brachte.
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Konrad Koch (13.02.1846 – 13.04.1911) unterrichtete nach seinem Studium der Theologie und Philologie ab 1868 bis zu seinem Tod die Fächer Deutsch und Alte Sprachen an seiner alten Schule, dem Martino-Katharineum in Braunschweig. Ab 1872 führte er zusätzlich zum bereits bestehenden Turnunterricht so genannte „Schulspiele“ ein, in deren Rahmen es im Herbst 1874 zum ersten Fußballspiel auf deutschem Boden kam, ausgetragen von Schülern des Martino-Katharineums auf dem „Kleinen Exerzierplatz“. 1875 legte Koch das erste Regelwerk für das Fußballspiel vor und gründete im selben Jahr an seiner Schule den ersten Fußballverein. Koch gilt als Wegbereiter der modernen Spielbewegung im deutschsprachigen Raum und grundlegender Pionier des Schulsports in Deutschland. Der DFB wird am 3. Februar 2011 feierlich den 165. Geburtstag Konrad Kochs in Braunschweig begehen.
Der junge Lehrer Konrad Koch (DANIEL BRÜHL) soll in einem altehrwürdigen deutschen Gymnasium im Jahr 1874 Englisch unterrichten. Um die Schüler für die fremde Sprache zu begeistern, greift er zu ungewöhnlichen Mitteln und bringt ihnen einen seltsamen Sport nahe, den er aus England kennt: Fußball. Doch mit seiner unkonventionellen Art macht sich Koch bald auch Feinde: seine Kollegen, die nur auf preußischen Drill und Gehorsam setzen, genauso wie einflussreiche Eltern und Würdenträger der Stadt. Sie wollen Koch um jeden Preis loswerden – doch jetzt ergreifen die Schüler die Initiative…
Mit DER GANZ GROSSE TRAUM, hochkarätig besetzt mit Daniel Brühl („Good Bye, Lenin!“, „Inglourious Basterds“), Burghart Klaußner („Das weiße Band“, „Der Vorleser“), Justus von Dohnányi („Männerherzen“), Thomas Thieme („Das Leben der Anderen“), Kathrin von Steinburg („Shoppen“) und Axel Prahl („Halbe Treppe“), gibt Regisseur Sebastian Grobler sein Kinodebüt.
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