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Die Schauspieler aus SYSTEMFEHLER – WENN INGE TANZT

SystemfehlerDie deutschen Jungschauspieler Tim Oliver Schultz, Paula Kalenberg, Constantin von Jascheroff, Tino Mewes und Thando Walbaum rocken diesen Sommer mit SYSTEMFEHLER – WENN INGE TANZT die Kinosäle. An der Seite von Peter Kraus und Jürgen Tarrach spielen sie sich mit ihrem Erfolgshit „Wenn Inge tanzt“ in die Herzen von Musik- und Kinofans. Erfahren Sie jetzt mehr über die frechen Jungs von SYSTEMFEHLER und Inge.

Tim Oliver Schultz (Max)
Als zweitjüngstes von vier Geschwistern wurde Tim Oliver Schultz 1988 in Berlin geboren. Bereits mit 11 Jahren entdeckte ihn eine Agentur, für die er an ersten Castings teilnahm. Nach einer kleinen TV-Rolle war ihm schnell klar, dass die Schauspielerei das Richtige für ihn ist und schon bald folgten die ersten Hauptrollen. In Dennis Gansels aufsehenerregendem und preisgekröntem Kinofilm DIE WELLE wurde Schultz 2008 einem breiten Publikum bekannt. Zu seinen weiteren Kinoauftritten zählen die Hauptrolle des zurückhaltenden Richard in AMEISEN GEHEN ANDERE WEGE (2011) und die des sadistischen Paul in DER ANDERE JUNGE (2007). Daneben überzeugte Tim Oliver Schultz auch in zahlreichen Fernsehfilmen, darunter „Vater aus heiterem Himmel“ (2010) und „Zurück zum Glück“ (2010), sowie mit diversen Serienrollen, zum Beispiel in „Alarm für Cobra 11“ (2012), „SOKO Stuttgart“ (2011) oder „Polizeiruf 110“ (2011). In letzter Zeit hat Schultz zudem seine Leidenschaft für die Filmproduktion entdeckt, in die er viel Zeit und Arbeit investiert.

Paula Kalenberg (Inge)
Paula Kalenberg gehört zu den großen Film- und Fernsehhoffnungen der Gegenwart. Zur Schauspielerei kam sie durch einen Casting-Aufruf im Radio, und so sah man sie schon 2001 in Ben Verbongs „Hanna – Wo bist du?“ und ein Jahr später in der Kölner „Tatort“-Episode „Bermuda“. Ihr Kinodebüt gab sie in Gregor Schnitzlers Literaturverfilmung DIE WOLKE (2006) – für diese Darstellung erhielt sie 2006 den New Faces Award als beste Nachwuchsschauspielerin. 2007 stand sie in WAS AM ENDE ZÄHLT vor der Kamera und für Marco Kreuzpaintner in KRABAT, in dem sie als junge Katorka Furore machte – für diese Leistung wurde sie 2009 als beste Nachwuchsschauspielerin mit der Lilli Palmer & Curd Jürgens Gedächtniskamera ausgezeichnet. Es folgten unter anderem VISION – AUS DEM LEBEN DER HILDEGARD VON BINGEN (2009), JUD SÜSS – FILM OHNE GEWISSEN (2010), ADAMS ENDE (2011) und ein Gastauftritt in Til Schweigers KOKOWÄÄH 2 (2013).

Constantin von Jascheroff (Joscha)
Wie Tim Oliver Schultz wurde auch der zwei Jahre ältere Constantin von Jascheroff in Berlin geboren. Er stammt aus einer Schauspielerfamilie und profilierte sich schon mit sechs Jahren als Synchronsprecher. Von Jascheroff war die deutsche Stimme von Anakin Skywalker in STAR WARS: EPISODE I – DIE DUNKLE BEDROHUNG (1999) und wirkte unter anderem auch an den deutschen Fassungen von MAGNOLIA (1999), INTO THE BLUE (2005) und FREITAG DER 13. (2009) mit. Seit 2008 überzeugt er außerdem als Sänger und hat inzwischen mehrere CDs veröffentlicht. Der Kinofilm PICCO (2010) mit Constantin von Jascheroff in der Hauptrolle lief in Cannes und gewann etliche Preise, unter anderem auf dem Max Ophüls Festival sowie den Friedenspreis des Deutschen Films (Bernhard-Wicki-Filmpreis). 2005 erhielt von Jascheroff den Förderpreis Deutscher Film für seine Hauptrolle in FALSCHER BEKENNER (2005). Zu seinen Leinwandauftritten zählen auch OFFROAD (2012), THE BIG BLACK (2011), PARKOUR (2009), LEROY (2008), JAGDHUNDE (2007) und JARGO (2003).

Tino Mewes (Fabio)
Tino Mewes wurde 1983 ebenfalls in Berlin geboren. Dort absolvierte er seine Ausbildung von 1999 bis 2001 in der Theaterwerkstatt Charlottenburg und von 2001 bis 2004 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seine bekannteste Rolle spielt er als Hannes Stüsser in der preisgekrönten TV-Serie Danni Lowinski. 2003 wurde er für seine erste Hauptrolle in dem Kinofilm FICKENDE FISCHE für den New Faces Award nominiert. Nominierungen für den österreichischen Undine Award verbuchte er mit seinen Leistungen in DER ROTE BARON (2008) und DIE NACHT DER LEBENDEN LOSER (2005). Daneben war er unter anderem in DIE WELLE (2008), KLEINRUPPIN FOREVER (2004), WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN (2004) und LIEGEN LERNEN (2003) auf der großen Leinwand zu sehen. Außerdem konnte Mewes sich in etlichen Theaterrollen profilieren.

Thando Walbaum (Lukas)
Thando Mabaso Walbaum ist der Sohn der Hamburgerin Bethina Walbaum und des aus Johannesburg stammenden Südafrikaners Dumisani Mabaso. Seit seinem dritten Lebensjahr singt Walbaum, spielt Schlagzeug und afrikanische Trommeln. Er begann eigene Texte zu schreiben und Beats zu komponieren. 1995 gründete er die Trommel- und Percussiongruppe The Drum Kids, die mehrfach ausgezeichnet wurde. Mehrere Jahre lang besuchte Walbaum die Schauspielschule TASK. Nach zahlreichen TV-Rollen und dem Kinofilm EMIL UND DIE DETEKTIVE (2001) spielte er 2005 seine erste Hauptrolle an der Seite von Veronica Ferres in der ZDF-Verfilmung des Bestsellers „Neger, Neger, Schornsteinfeger!“. 2011 folgte ein weiteres Highlight: Walbaum war als Junius in der Udo-Jürgens-Filmbiografie „Der Mann mit dem Fagott“ in der ARD zu sehen. Diese Ziegler-Film-Produktion wurde unter anderem mit dem Bambi-Publikumspreis und im Oktober 2012 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ebenso wie die Filmarbeit schätzt Walbaum auch das Theater. Neben seinen schauspielerischen Aktivitäten tritt Walbaum gemeinsam mit seinen Eltern in der Band Dube auf, und er widmet sich eigenen (musikalischen) Projekten sowohl in Deutschland als auch in seiner zweiten Heimat Südafrika.

Peter Kraus (Onkel Herb)
Bereits als 14-Jähriger bekam der gebürtige Münchner Peter Kraus (richtiger Name: Peter Siegfried Krausnecker) seine erste Filmrolle in Erich Kästners DAS FLIEGENDE KLASSENZIMMER (1954). Doch sein eigentliches Ziel war es, Sänger oder Musiker zu werden. Anfang 1957 landete Peter Kraus mit „Tutti Frutti“ seinen ersten Hit. Er ging mit Max Greger auf Tournee und erlebte die wilde Zeit des Rock’n’Roll. 1958 sang er den Schmusesong „Wenn Teenager träumen“ – die Single verkaufte sich weltweit über eine halbe Million mal. Dieser und viele weitere Hits wie „Sugar Baby“, „Mit Siebzehn“, „Kitty Cat“ und „So wie ein Tiger“ sind bis heute unvergessen. Auch in Amerika, Frankreich, England und Italien sang und produzierte Kraus mit großem Erfolg und hielt über die Jahre auch dem Film die Treue. So waren die folgenden Jahrzehnte gekennzeichnet von rastloser Arbeit: Peter Kraus inszenierte, schrieb, spielte, sang und ging immer wieder auch auf Konzerttournee. Er machte Operetten, TV-Shows und Filme. Aus dem deutschen Showbusiness war das Multitalent nicht mehr wegzudenken, sein Bekanntheitsgrad kaum noch zu steigern.

2013 hat Kraus sich und seiner Frau Ingrid einen Traum erfüllt und ein altes, komplett renoviertes Bauernhaus in der Südsteiermark, der „österreichischen Toskana“, gekauft. Nach einigen Konzerten im Frühjahr beginnt er bereits mit der gedanklichen Vorbereitung seiner neuen Tournee, die ihm – aus Anlass seines 75. Geburtstags – im Herbst 2014 durch Österreich, Deutschland und die Schweiz führen wird.

Jürgen Tarrach (Hausmeister Lohmeier)
Jürgen Tarrach (Jahrgang 1960), machte seine Ausbildung von 1982 bis 1985 an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst/Max-Reinhardt-Seminar in Wien. 2002 gewann er für seine Leistung im TV-Film „Wambo“ den Adolf-Grimme-Preis, den Spezialpreis auf dem Fernsehfestival in Baden Baden und die Goldene Nymphe in Monte Carlo. Außerdem wurde er für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Diesen Preis gewann er bereits 2000 als bester Nebendarsteller für die Tatort-Episode „Norbert“. Im selben Jahr wurde er mit DREI CHINESEN MIT DEM KONTRABASS und SCHNEE IN DER NEUJAHRSNACHT für den Deutschen Filmpreis nominiert. Zu seinen Kinofilmen zählen auch HEXE LILLI UND DIE REISE NACH MANDOLAN (2009), JERRY COTTON (2009), DER VORLESER (2007) JAMES BOND 007 – CASINO ROYALE (2006), FREISCHWIMMER (2006), ES IST EIN ELCH ENTSPRUNGEN (2005), DER KRIEGER UND DIE KAISERIN (1999), LATE SHOW (1998) und SCHLARAFFENLAND (1998). Weiterhin überzeugte Tarrach in zahlreichen TV-Film-, -Serien- und Theaterrollen.

SYSTEMFEHLER – WENN INGE TANZT
Der ehrgeizige Punkrocker Max (Tim Oliver Schultz) und die nerdige Inge (Paula Kalenberg) können sich ganz und gar nicht leiden, insbesondere seit Max sie mit dem Song „Wenn Inge tanzt“ vor der ganzen Schule bloßgestellt hat.

Für Max und seine Kollegen Fabio (Tino Mewes), Joscha (Constantin von Jascheroff) und Lukas (Thando Walbaum) ist es der große Hit und sie stehen mit ihrer Band Systemfehler endlich kurz vor dem Durchbruch. Ausgerechnet vor dem wichtigen Gig, der ihnen einen Plattenvertrag einbringen könnte, verletzt sich Gitarrist Joscha und fällt aus.

Max´ cooler Onkel Herb (Peter Kraus), früherer Schlagerstar, weiß Rat. Zufällig ist Inge eine hervorragende Gitarristin und die Einzige, die kurzfristig einspringen könnte, doch sie stellt Bedingungen: Den Systemfehler-Hit „Wenn Inge Tanzt“ will sie nicht spielen.
Sind die Jungs und vor allem Max bereit, den Preis für den Erfolg zu zahlen? Max muss sich entscheiden: Inge oder die Band – woran hängt sein Herz?

This entry was posted on Donnerstag, Juni 13th, 2013 at 15:15 and is filled under: Kino - News