Exklusives Screening von INVICTUS – UNBEZWUNGEN für die deutsche Nationalmannschaft
Kurz vor dem Abflug zur Fußball-WM 2010 hat am 27. Mai für die deutsche Nationalelf ein exklusives Screening des Films INVICTUS – UNBEZWUNGEN stattgefunden. Der Film thematisiert das Finale der Rugby-Weltmeisterschaft 1995, das für die Südafrikaner zu einem Wendepunkt in ihrer Geschichte wurde – ein gemeinschaftliches Erlebnis, das dazu beitrug, die Wunden der Vergangenheit zu heilen und neue Hoffnung für die Zukunft zu wecken. Meisterhaft inszeniert Clint Eastwood diesen mitreißenden Film über ein Volk und eine Mannschaft, die über sich selbst hinauswuchsen. In den Hauptrollen überzeugen Morgan Freeman als Mandela und Matt Damon als Kapitän der Rugby-Nationalmannschaft.
Die deutsche Nationalmannschaft zeigte begeistere Reaktionen:
Bundestrainer Joachim Löw: „Es ist bewegend zu sehen, wie Nelson Mandela trotz der langjährigen Gefangenschaft seinen langen Weg zur Freiheit gegangen ist. Zudem vermittelt der Film durch Clint Eastwoods’ Handschrift einen guten Eindruck darüber, welche Bedeutung die Rugby-WM in Südafrika für das Land nach den Zeiten der Apartheid hatte.“
Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff: „Nelson Mandelas Lebensweg hat mich und das Team tief beeindruckt. Durch die präzise und ergreifende Darstellung von Morgan Freeman in der Mandela-Rolle wird spürbar, wie er seinen Auftrag als Botschafter Südafrikas für Frieden im eigenen Land und in der Welt angenommen hat. Ich bin mir sicher, dass unsere Mannschaft dadurch wenige Tage vor dem Abflug zur Fußball-WM 2010 viele wichtige Eindrücke über die Geschichte und Südafrika von heute gesammelt hat. Es passt natürlich gut, dass wir beim Trainingslager in Sizilien vor wenigen Tagen Jonah Lomu zu Gast hatten, der als Top-Star der „All Blacks“ im Finale damals gegen Südafrika auf dem Feld stand und unseren Jungs bei seinem Besuch das Rugby näher gebracht hat.“
Philipp Lahm: „Die Entwicklung von Nelson Mandela vom Widerstandskämpfer zum Friedenstifter ist imponierend. Und wie sein Schulterschluss mit dem Rugby-Team zugunsten des großen Ganzen – nämlich dem Kampf gegen die Rassenproblematik und für die friedliche Vereinigung Südafrikas – dargestellt wird, ist aufschlussreich. Mich hat vor allem die Szene begeistert, in der Nelson Mandela und Springboks-Kapitän Francois Pienaar das sportliche Ereignis auf eine gesellschaftliche Ebene heben.“
Bastian Schweinsteiger: „Neben der spannenden Geschichte und den wertvollen Eindrücken von Südafrika haben mich vor allem die packenden Sportszenen fasziniert. Rugby ist ein knallharter Sport, in dem man nur als Team bestehen kann. Wenn man die Eindrücke auf sich wirken lässt, kommt man zu dem Schluss, dass man als Mannschaft mit dem nötigen Zusammenhalt viel bewirken kann. Nicht nur sportlich. Bei der WM 2006 haben wir ja eine ähnliche Situation erlebt. Ich wünsche mir für Südafrika, dass sich das Land durch die Organisation eines Riesen-Ereignisses wie der Weltmeisterschaft 2010 erneut große Anerkennung in der gesamten Welt erwirbt.“
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