Hollywoods Darstellerelite vereint in BROTHERS
Kennen und schätzen gelernt haben sie sich schon in ihren Teenager-Jahren. Seitdem verfolgte jeder erfolgreich seinen eigenen Weg, in BROTHERS sind die drei Darsteller nun zum ersten Mal gemeinsam auf der Leinwand zu erleben.
Bereits als Kind wurde ihm eine glänzende Karriere bescheinigt, mittlerweile ist diese Wirklichkeit geworden: Als schizophrener Jugendlicher in dem Kulthit „Donnie Darko“ gelang Jake Gyllenhaal 2001 der Durchbruch. Sein sensibles wie intensives Spiel brachte ihm sogleich eine Nominierung für den „Independent Spirit Award“ ein. Es folgten weitere, exzellente Darstellungen u.a. an der Seite der Oscar®-Preisträger Dustin Hoffman und Susan Sarandon in „Moonlight Mile“, in Roland Emmerichs Klimablockbuster „The Day After Tomorrow“ oder als Scharfschütze in Sam Mendes hochgelobten Kriegsdrama „Jarhead“. Als bisheriger Meilenstein seiner Karriere gilt jedoch Ang Lees preisgekrönter Western „Brokeback Mountain“. An der Seite von Heath Ledger gelang Gyllenhaal als homosexueller Cowboy ein durchdringender, lange nachwirkender Auftritt.
Es gibt kaum etwas, dass Natalie Portman nicht kann. Als 10-Jährige in New York entdeckt, glänzte sie bereits mit ihrem ersten Film – Luc Bessons „Leon – Der Profi“. Es folgten nahtlos weitere bemerkenswerte Auftritte, u.a. an der Seite von Al Pacino in „Heat“, in Tim Burtons „Mars Attacks!“ oder Woody Allens „Alle sagen: I Love You“. Der frühe Erfolg konnte die Einser-Schülerin, die mehrere Sprachen fließend spricht, nicht davon abhalten, in Harvard Psychologie zu studieren. Nicht zu unrecht gilt Portman als eine der intelligentesten Darstellerinnen Hollywoods. Ihre schauspielerische Klasse stellte sie in unterschiedlichen Rollen immer wieder unter Beweis: Ob als verlassene Teenager-Mutter in „Wo dein Herz schlägt“, als Stripperin in „Hautnah” oder als Senatorin Amidala in der „Star Wars“-Trilogie – Natalie Portmans vollkommene, weiblich-starke Ausstrahlung begeistert das Publikum über alle Genre-Grenzen hinaus.
Angst, dass man ihn nach der „Spider-Man“-Trilogie auf ewig mit dieser Rolle identifiziert, hat Tobey Maguire nicht: „Alles ist eine Frage der Perspektive: Für meine Mutter bin ich der Sohn, für meine Freunde der Kumpel.“ Zu Recht, denn auch für sein Publikum ist Maguire mehr als ein Comic-Held, beweist er doch seine Begabung seit jeher immer wieder in anspruchsvollen Rollen. So überzeugte er in Ang Lees Generationsportrait „Der Eissturm“ und machte durch seine natürlich, klare Darstellung Woody Allen auf sich aufmerksam, der ihn in „Harry außer sich“ besetzte. In der Oscar®-prämierten Verfilmung von John Irvings Welterfolg „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ übernahm er die Hauptrolle und spielte in „Die Wonderboys“ neben Michael Douglas einen ebenso talentierten, wie sonderbaren Literaturstudenten. Da verwundert es nicht, dass er auch hinter der Kamera erfolgreich ist und sich bereits mit seinem ersten Projekt als Produzent – Spike Lees „25 Stunden“ – einen Namen gemacht hat.
Mit dem intimen Drama und Familienportrait kommt der Oscar®-nominierte Regisseur Jim Sheridan („Im Namen des Vaters“, „Mein linker Fuß“) zurück auf die große Leinwand: In BROTHERS versammelt er mit Tobey Maguire („Spider Man”, „Wonder Boys”), Natalie Portman („Hautnah”, „Star Wars”), Jake Gyllenhaal („Prince of Persia: Der Sand der Zeit“, „Brokeback Mountain“) und Sam Shepard („Don’t come knocking“) einen beeindruckenden Cast. BROTHERS reflektiert die tiefgreifenden Einflüsse von Krieg und Schuld auf die Menschen, stellt dabei jedoch nicht die Erlebnisse der Soldaten vor Ort in den Mittelpunkt, sondern zeigt die Auswirkungen auf ihr Leben Zuhause: Kraftvoll und ohne Sentimentalität erzählt Sheridan vor diesem Hintergrund von dem sich wandelnden Verhältnis zweier Brüder. Das Drehbuch stammt aus der Feder von David Benioff („25 Stunden“, „Der Drachenläufer“) in Anlehnung an den dänischen Film „Brødre“ von Susanne Bier und Anders Thomas Jensen. Frederick Elmes („Broken Flowers”, „Blue Velvet”, „Wild at Heart”) liefert mit seiner Kamera intensive, unter die Haut gehende Bilder.
Kinostart: 27. Januar 2011
Im Verleih von KOCH MEDIA
Ähnliche Beiträge:
Hollywoods Darstellerelite vereint in BROTHERS wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »












