John Irving und wie er die Welt sieht
„Gute Nacht, ihr Prinzen von Maine, ihr Könige von Neuengland“. it diesen Worten schickt Dr. Larch, der aufopferungsvolle Waisenhausarzt in John Irvings „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, seine Schützlinge ins Bett. Dann geht er sterben..“ Ein literarischer Großmeister zum Anfassen im Kino zu bestaunen, in diesem weit facettierten Dokumentarporträt über die schrägen und schrillen Romane von Weltliterat John Irving, der 2012 seinen 70 Jahre jung geblieben ist, wie man unschwer an seinen Romanfiguren erkennt. Das Filmteam fokussiert akribisch den ergrauten US-Amerikaner auf einer Lesetour durch Europa und privat in sein Zuhause in Vermont, wo er von der Methodik und Struktur seiner Antihelden erzählt, deren Leben sich stets durch wundersame Imponderabilien in bizarren Wegen verliert. Irving Konzipiert seine Helden auf realistische weise. Es sind ganz gewöhnliche Cops, Klavierspieler oder auch Tätowiere. Jirving wurde am 2.3.1942 in Exeter, New Hampshire, geboren, schreibt heute im südlichen Vermont. Seine bisher zwölf Romane – insbesondere „Garp und wie er die Welt sah“ haben Kultcharakter. Aber auch Hotel New Hampshire‹, ›Gottes Werk und Teufels Beitrag‹ und ›Owen Meany – wurden Weltbestseller und in 35 Sprachen übersetzt, vier davon wurden verfilmt (neben ›Garp und wie er die Welt sah‹ auch Das Hotel New Hampshire, Gottes Werk und Teufels Beitrag und Witwe für ein Jahr.. 1992 wurde Irving in die National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma, exponiert, 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuch-Adaption für seinen von Lasse Hallström verfilmten Roman „Gottes Werk und Teufels Beitrag.“ In der Adaption von Garp und wie er die Welt sah gab Irving, bekennender Charles Dickens- und Günter Grass-Fan, selbst in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher.
Mit dem Regisseur André Schäfer wurde ein würdiger Metteur en Scene gewonnener ist der Macher von Perry Rhodan– Unser Mann im All. Der Kölner Schäfer, Jahrgang 1966 war zunächst Journalist, tippte Drehbücher, und gründete 2001 gründete er die Florianfilm GmbH. Für seinen Film »100 Porsches And Me« wurde er mit dem Silver Remi Award des Worldfest Houston 2007 belohnt. Lenin kam nur bis Lüdenscheid wurde für den Deutschen Filmpreis 2009 sowie den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2009 nominiert.
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