Kein Spaß mit „bin Laden“: Radiosender boykottieren Werbespots für UweBolls Kinofilm «Postal» – Regisseur beklagt “Selbstzensur”
Der deutsche Kinoregisseur Uwe Boll («Blood Rayne») wird von Radiosendern boykottiert. «So ziemlich alle» angeschriebenen Stationen hätten die Ausstrahlung von Werbespots zu Bolls Politsatire «Postal» verweigert, sagte der Sprecher des Regisseurs, Hasso Mansfeld, am Mittwoch in Bingen am Rhein.In den Radiospots gibt sich ein Sprecher als Osama bin Laden aus undverkündet unter anderem, dass fünf Prozent der Einnahmen des Films zur Unterstützung der Terrororganisation Al Quaida verwendet würden. Die Ablehnung begründeten die Sender den Angaben zufolge mit Angst vor islamistischen Protesten.Berlin (ddp-nrd). Der deutsche Kinoregisseur Uwe Boll («Blood Rayne») wird von Radiosendern boykottiert. «So ziemlich alle» angeschriebenen Stationen hätten die Ausstrahlung von Werbespots zu Bolls Politsatire «Postal»verweigert, sagte der Sprecher des Regisseurs, Hasso Mansfeld, am Mittwoch in Bingen am Rhein.
In den Radiospots gibt sich ein Sprecher als Osama bin Laden aus und verkündet unter anderem, dass fünf Prozent der Einnahmen des Films zur Unterstützung der Terrororganisation Al Quaida verwendet würden. Die Ablehnung begründeten die Sender den Angaben zufolge mit Angst vor islamistischen Protesten. Boll sprach von einem «unerhörten Skandal» und «vorauseilendem Gehorsam gegenüber religiösen Eiferern».
Weniger Kontroversen sind von Bolls Fantasyfilm «Schwerter des Königs» mit Jason Statham («Transporter»), Ray Liotta und Burt Reynolds zu erwarten, der am 29.NOVEMBER in Deutschland anläuft. (Quellen: Boll in Mitteilung) ddp/nje/han.
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